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Fake News als Kunstform

Satire-Experten vom „Postillon“ live

HAMELN. Das Internetmagazin „Der Postillon“ steht für „ehrliche, unabhängige und schnelle“ Nachrichten – sagt der Postillon. In Wirklichkeit steht der Name seit Jahren für fein gesponnene Satiremeldungen – liebevoll gemachte Fake News. Nun gibt es den Postillon auch „offline“ – auf der Bühne der Sumpfblume.

veröffentlicht am 14.12.2017 um 10:24 Uhr
aktualisiert am 14.12.2017 um 16:09 Uhr

Führen durchs Postillon-Programm: Anne Rothäuser und Thieß Neubert. Foto: Postillon/Mitunskannmanreden

Seit diesem Herbst tourt ihre Show quer durch ganz Deutschland – „außer Saarbrücken. Niemand will nach Saarbrücken“, ergänzt der Postillon in Klammern.

Auf die Zuschauer warten – so heißt es – die besten und erfolgreichsten Meldungen der Satireseite, die es auf mehr als 2,5 Millionen Facebook-Fans bringt. Laut Postillon-Gründer Stefan Sichermann freue man sich, „nun auch dem internetfernen Publikum das Geld aus der Tasche zu ziehen und dem Ziel der Weltherrschaft ein Stück näher zu kommen“.

Durch das Programm führen Anne Rothäuser und Thieß Neubert, die Originalsprecher der Postillon-Video- und Radionachrichten. Mal spitzfindig, mal plakativ werden dabei Trump, Elbphilharmonie, AfD und Co. durch den Kakao gezogen.

Neben dem humorvollen und mitunter bösen Blick auf Politik und Gesellschaft präsentiert die Show im Stil der Tagesschau irrwitzige Studien, Videoclips, die beliebten Newsticker-Wortspiele und weitere Überraschungen.red


Termin: Dienstag, 15. Mai 2018, 20 Uhr, Sumpfblume. Karten gibt es unter anderem im Dewezet-Ticketshop. Im Netz: www.der-postillon.com.



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