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Sanktionen – konsequent und sofort

Die „kreative Pause“ haben sich Schülerinnen und Schüler auch früher schon öfter mal gegönnt – Schulschwänzen ist keine neue Erfindung. Doch die „Qualität“ dieser Verweigerungshaltung ist mittlerweile eine andere: Da gibt es Schüler, die so notorisch schwänzen, dass mancher Lehrer sie überhaupt nie zu Gesicht bekommt. Da kommen einige nur höchst widerwillig und sporadisch allein deshalb noch ihrer Schulpflicht nach, damit ihr Kindergeldanspruch nicht verfällt.

veröffentlicht am 18.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 06:41 Uhr

Autor:

Christa Koch
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Aber wie sollen Lehrer und Sozialpädagogen das Problem in den Griff bekommen? Ermahnungen allein, so zeigt sich, zeigen keine Erfolge, auch wenn die Betroffenen Besserung geloben – bis zum nächsten Mal. Die Kaltblütigkeit, mit der sich manche selbst eine Auszeit genehmigen, spricht Bände – wenn beispielsweise ein Schüler einfach eine einwöchige Reise, ein Geburtstagsgeschenk, antritt, obwohl gar keine Ferien sind.

Die Lehrer sind weitgehend machtlos. Und nicht wenige fühlen sich seitens der Stadt Hameln konterkariert. Wenn nämlich so viele unbezahlte Bußgelder aufgelaufen und unbezahlt geblieben sind, wenn am Ende eine Arreststrafe verhängt wird, das Prozedere aber ein ganzes Jahr lang dauert und der Schüler die Schule längst wieder verlassen hat, da verliert diese Strafe ihre abschreckende Wirkung. Deshalb: Sanktionen ja, aber konsequent und sofort!

c.koch@dewezet.de



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