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Bis zu 2,5 Jahre Provisorium

Sanierung der Hamelner Arbeitsagentur ab Herbst 2019

HAMELN. Es begann mit Rissen in den massiven Fassadenplatten – und es wird mit der Komplettsanierung des Gebäudes an der Hamelner Süntelstraße enden: Für die aufwendige „Revitalisierung“ der Arbeitsagentur ist jetzt ein Baustart festgelegt worden.

veröffentlicht am 13.07.2018 um 14:10 Uhr
aktualisiert am 15.07.2018 um 16:10 Uhr

Der „Bauzaun“ steht ja schon seit sechs Jahren – im Herbst 2019 soll die große Sanierung der Arbeitsagentur in Hameln beginnen. Foto: fn
Marc Fisser

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Marc Fisser Reporter / Newsdesk zur Autorenseite
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„Spätestens am 1. Oktober 2019 soll mit der Gebäudesanierung begonnen werden“, teilt Behördenchef Gerhard Durchstecher mit. Auf dieses Signal warten die 330 Mitarbeiter von Arbeitsagentur und dem Mieter Job-Center seit langem. Der Komplex von 1981 ist bereits seit sechs Jahren von einem Bauzaun umgeben, der Zugang erfolgt über Sicherheitstunnel. Denn Fachleute können nicht ausschließen, dass sich Granitsteine von der Fassade lösen. In all den Jahren wurden immer mehr Mängel auch in anderen Teilen des Hauses entdeckt. Nach gut drei Jahrzehnten Nutzung halten die Verantwortlichen vom Baumanagement der Nürnberger Bundesagentur die Fenster, den Sonnenschutz, die Fußböden, das Flachdach, das Foyer, die Heizung, Lüftung, Elektrik, Toiletten, Kantine und Tiefgarage für erneuerungsbedürftig, außerdem geht es um den Brandschutz, die Schadstoffbeseitigung und die Barrierefreiheit. War man zeitweise von 10 Millionen Euro an Kosten ausgegangen, sind es jetzt mehr als 22 Millionen.

Auf die Beschäftigten kommt nun eine längere Phase des Provisoriums zu. Bevor sie ihre modernisierten Büros nutzen können, müssen sie erst einmal ausziehen. Bis zu zweieinhalb Jahre werden die Bauarbeiten dauern, erklärt Sprecherin Christina Rasokat. Es sei eine Ausweichfläche von bis zu 8000 Quadratmetern nötig, die den baulichen und technischen Anforderungen der Behörde entsprechen müsse. Die Nutzung der Linsingen-Kaserne in derselben Straße sei zwar geprüft worden, Stadt und Landkreis haben dort aber bekanntlich andere Pläne. Die Lage auf dem Immobilienmarkt sei bisher schwierig gewesen, es zeichneten sich nun allerdings „Lösungen zur Herstellung der Baufreiheit ab“. Gehört dazu der Einsatz von Bürocontainern? Die Sprecherin schließt es nicht aus. Es müssten während der Bauzeit auch nicht alle Bereiche an derselben Stelle angesiedelt sein, sagt sie. Über viele Details werde noch zu beraten sein, es sei längst nicht alles spruchreif. Durchstecher unterstreicht aber: „Die Baumaßnahme ist von der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit im Haushalt berücksichtigt. Alle Beteiligten stehen in den Startlöchern.“



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