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Stadt kommt für Neugestaltung der Fußgängerzone mit kalkuliertem Budget aus

Sanierung bleibt im Kostenrahmen

Hameln. Die Abschlussrechnung liegt zwar noch nicht vor, doch schon jetzt steht fest, dass die Verwaltung den Kostenrahmen für die Sanierung der Fußgängerzone eingehalten hat. „Es wird nicht zu Überschreitungen kommen. Das lässt sich bereits jetzt aufgrund der Abschlagsrechnungen erkennen“, heißt es im Hamelner Rathaus. Für die drei Bauabschnitte (Pferdemarkt, Oster- und Bäckerstraße) hatte der Rat insgesamt 5,75 Millionen Euro bewilligt. Doch diese Summe wird die Stadt nicht in Gänze finanzieren müssen, denn seitens der EU fließen zwei Millionen Euro, hinzu kommen noch Spenden von Anliegern, die die Verwaltung jedoch noch nicht genau beziffern kann.

veröffentlicht am 07.08.2013 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 10:21 Uhr

Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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„Wir sind sehr stolz darauf und führen das auf eine Bauleitung zurück, die genau hingeschaut hat“, sagt der städtische Sprecher Thomas Wahmes. Wann die Abschlussrechnung vorliegen wird, ist derzeit noch offen. Zunächst müsse der dritte Bauabschnitt, die Bäckerstraße, noch abgenommen werden, was jedoch nicht vor dem am 23. August beginnenden Pflasterfest geschehen werde. Zudem solle die Endbezahlung der noch offenstehenden Rechnungen auch erst dann erfolgen, wenn sämtliche Mängel beglichen sind.

Derzeit sind in der bereits sanierten Osterstraße und teilweise auch im Bereich des Pferdemarktes immer wieder Arbeiter unterwegs, um Nachbesserungen zu erledigen. „Die Fugen werden hier und da nachgearbeitet, denn die Abstände zwischen den Steinen müssen gleich sein, dürfen nur innerhalb einer bestimmten Toleranz abweichen. Ein völlig normaler Vorgang“, erläutert Wahmes und ergänzt: „Das Fugenbild darf nicht variieren, nur so wirkt es ordentlich und harmonisch.“ Zum einheitlichen Bild zähle zudem auch die Beseitigung von Pflasterüberständen. Dabei müsse der eine oder andere bereits verlegte Stein tiefer gesetzt werden. „Im Rahmen der Bauabnahmen werden diese Mängel protokolliert und anschließend abgearbeitet. Das ist Routine und gehört dazu“, so der Pressesprecher, der eigenem Bekunden zufolge in jüngster Vergangenheit viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung zur Sanierung bekommen hat und die Hamelner Fußgängerzone zu den Top-Fußgängerzonen in Deutschland zählt: „Das ist ein gutes Gefühl.“

Sind alle Mängel beseitigt und ist die Abschlussrechnung bezahlt, hat die bauausführende Firma für Gewährleistungen vier Jahre geradezustehen. Dazu zähle auch das sogenannte Nachsanden, das erneute Verfüllen der Fugen, wie Steine durch die Nutzung der Fußgängerzone absacken können.



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