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Gewerkschaft macht Druck / Auch Sana Leben und Taubblindenwerk betroffen

Sana-Mitarbeiter gehen in den Warnstreik

HAMELN. Die Gewerkschaft macht Druck und hat alle Mitarbeiter des Sana-Klinikums, von Sana Leben und des Taubblindenwerks Standort Fischbeck zu einem Warnstreik für Freitag aufgerufen. Damit soll die Forderung nach einem Gehaltsplus durchgesetzt werden. Die Streikenden treffen sich um neun Uhr vor dem Rathaus am Rathausplatz.

veröffentlicht am 06.03.2018 um 14:53 Uhr
aktualisiert am 06.03.2018 um 16:00 Uhr

Die Gewerkschaft hat die Mitarbeiter des Sana-Klinikums in Hameln zum Warnstreik aufgerufen. Foto: dAna
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Die erste Runde der Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen am 26. Februar dieses Jahres in Potsdam verlief ohne Ergebnis. Deshalb kündigte Verdi noch vor Ostern Ausstände an. Verdi und der Beamtenbund dbb verlangen eine Lohnerhöhung von sechs Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr im Monat für rund 2,3 Millionen Beschäftigte von Bund und Kommunen. Das würde zum Beispiel für Pflegehelfer oder Straßenwärter, die nur knapp über 2000 Euro bekommen, einen deutlichen Aufschlag bringen. Für die Krankenhausmitarbeiter soll zudem der Nachtarbeitszuschlag um 20 Prozent angehoben werden. Ferner wird eine Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro gefordert sowie eine unbefristete Übernahme der Auszubildenden.

Die Gewerkschaften verweisen auf die allgemeinen Rahmenbedingungen: „Die Wirtschaft wächst, die Steuereinnahmen von Bund und Kommunen steigen Jahr für Jahr. Jetzt geht es darum, dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst für ihre hohe Leistungsbereitschaft auch ihren gerechten Anteil am wirtschaftlichen Aufschwung erhalten. Es geht darum, die Arbeitsbedingungen im öffentlichen Dienst attraktiver zu gestalten und den Abstand gegenüber der Lohnentwicklung in der Gesamtwirtschaft zu verringern“, sagt verdi-Gewerkschaftssekretärin Yanira Wolf.red

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