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„Weser-Clean-Up Tour“

Samstag Müll, Sonntag Ausstellungsobjekt

Mit einer spektakulären Müllsammelaktion auf der Weser und entlang ihrer Ufer macht der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) am morgigen Samstag aufmerksam.

veröffentlicht am 03.09.2021 um 07:00 Uhr

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HAMELN. „Weser-Clean-Up-Tour“ haben die Beteiligten das Umwelt-Event genannt, das in Kooperation mit der evangelischen Jugend und Greenpeace durchgeführt wird. Dutzende Freiwillige hätten zugesagt – und wer noch Lust und Zeit hat, wird von den Initiatoren mit offenen Armen empfangen. Die Aktion endet am Sonntag mit der „Müll-Ausstellung“ auf dem Werder und mit vielen Informationen.

„Am Samstag werden wir den Abfall aus der Weser, den Hamelner Gewässern und den Uferbereichen sammeln und am Sonntag, 5. September, als ,Fangfrisch aus Hameln‘ auf dem Werder präsentieren“, sagt Andrea Brenker-Pegesa, Vorsitzende der BUND-Kreisgruppe. Besonders im Fokus: Plastik in jedweder Form! Die Initiatoren wünschten sich, dass sie nichts finden bei dieser Suche an Land und vom Boot aus an den Ufern – es wird ein frommer Wunsch bleiben, denn die Fotos, die Nick Hutchings, Greenpeace-Mitglied aus Hameln, im Vorfeld geschossen hat, erzählen eine andere Geschichte: die des vermüllten Ufers an der Hamelner Promenade im Bereich Langer Wall, Amtsgericht und Werder. Plastikbecher und -verpackungen, Dosen, unzählige Zigarettenkippen verschandeln sowohl die Gehwege als auch die bewachsenen Uferzonen, von denen dieser Unrat mit dem nächsten Hochwasser fortgetragen wird bis in die Nordsee. Die Vermüllung der Meere – in den Städten und Gemeinden beginnt sie. Auch in Hameln.


Samstag, 4. September, 10 Uhr: Beginn der Aktion auf dem Tönebön-Campingplatz; Ende der Aktion gegen 17 Uhr – der gesammelte Müll soll an vereinbarter Stelle abgeliefert werden. Abends Austausch und gemütliches Beisammensein auf dem Campingplatz.


Sonntag, 5. September, 11 bis 17 Uhr: Ausstellung des Mülls auf dem Werder, gleich hinter der blauen Brücke. Interessant ist hier ein Besuch, weil außer der Ausstellung ausgewiesene Experten zum Plastikproblem Auskunft geben können, Kinder – je nach der Handhabung des „ekeligen“ Abfalls – eventuell ein Plastikmonster bauen und Unverpacktläden Alternativen zum Konsum aufzeigen.



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