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Der Polizeibeamte hat den Vorwurf, ein Dienstgeheimnis verraten zu haben, bestritten. Seine Ex-Freundin belastet ihn. Wer sagt die Wahrheit, und wer lügt? Das ließ sich nicht klären. Das Amtsgericht hätte auch dem Antrag der Verteidigung folgen können, die auf den alten Rechtsgrundsatz „In dubio pro reo – im Zweifel für den Angeklagten“ setzte. In diesem Fall wäre der Oberkommissar freigesprochen worden – aus Mangel an Beweisen. Aber dann wäre die Staatsanwaltschaft wohl in Berufung gegangen.

veröffentlicht am 02.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 09:21 Uhr

Autor:

Ulrich Behmann
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Hans-Otto Bartsch ist ein erfahrener Richter – er wusste zu verhindern, dass jemand sein Gesicht verliert. Ganz nach dem jüdischen König Salomo hat er ein weises Urteil gefällt, mit dem sowohl die Verteidigung als auch die Staatsanwaltschaft leben können.

u.behmann@dewezet.de

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