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Feldsalat – gehaltvoll und gesund

Saison für die Vitaminbombe

Er ist in diesen Tagen der Salat schlechthin – der Feldsalat. Nachdem die Saison für Kopfsalat vorbei ist, wird er überall auf dem Hamelner Wochenmarkt angeboten. Hartwig Fischer etwa offeriert die kleinen Pflanzen frisch und knackig aus eigener Ernte. Und natürlich vorgewaschen. „Feldsalat“, weiß er, „ist er sehr gesund. Wie alle Salate, so ist auch der Feldsalat kalorienarm und enthält wichtige Mineralstoffe wie Eisen, Kalium und Folsäure. Um die Aufnahme des pflanzlichen Eisens zu verbessern, sollten die Blätter mit etwas Zitronensaft angemacht werden. Von allen Salatsorten weist Feldsalat den höchsten Vitamingehalt auf und gehört deshalb insbesondere in der kalten Jahreszeit unbedingt zu einer ausgewogenen Ernährung.

veröffentlicht am 12.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 12:21 Uhr

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Das Grün hat übrigens viele Namen: In Süddeutschland kennt man ihn auch als Ackersalat, Mäuseöhrchen, Schafsmaul oder Sonnenwirbel, in der Schweiz heißt er Nüsslisalat und in Österreich Vogerlsalat. Feldsalat zeichnet sich durch eine hell- bis dunkelgrüne Färbung aus, seine Blätter wachsen in Form einer Rosette und sind je nach Sorte spitz und klein oder groß und breit. Sein charakteristisches Aroma erhält er durch ätherische Öle.

Traditionell wird der Salat zum Schutz der Pflänzchen beim Anbau mit einer Schicht Sand bedeckt. Nach der Ernte werden die Salatköpfe vor Ort bereits gründlich gewaschen. Viele Betriebe verzichten mittlerweile ganz auf diesen Anbau-Schritt, um Verbrauchern einen „sandfreien“ Genuss des Salats zu garantieren. Ob mit Sand oder ohne: Feldsalat sollte auch nach dem Einkauf zu Hause gereinigt werden. Dazu die Blätter von der Rosette trennen, in ein Sieb geben und sie unter kaltem, fließendem Wasser abbrausen. Am besten schmeckt das Grün, wenn es gleich am Einkaufstag gegessen wird. Fischer: „Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt Feldsalat aber noch einige Tage frisch.“

Aufgrund seines fein-nussigen Geschmacks passt Feldsalat besonders gut zu deftigen Wintergerichten mit Geflügel und Wild oder kräftigem Käse. Eine herzhafte Sauce mit Zwiebeln und Speck rundet den winterlichen Salat ab. Als raffinierte Salatvariation mit Äpfeln oder Pilzen und einer klassischen Vinaigrette punktet er auch in der leichten Küche. Tipp: Das Dressing sollte übrigens erst kurz vor dem Servieren auf das Grün gegeben werden, damit die zarten Blätter nicht einfallen.

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Im Durchschnitt kaufen die Bundesbürger pro Haushalt 320 Gramm Feldsalat pro Jahr. Die meisten Feldsalatliebhaber wohnen in Baden-Württemberg, dort wird doppelt so viel von dem Grün gekauft wie im Bundesdurchschnitt. Mit 1090 Hektar ist Rheinland-Pfalz das wichtigste Anbaugebiet, gefolgt von Baden-Württemberg mit 685 Hektar.

Rezept-Tipp: Apfel-Carpaccio mit Feldsalat und geräucherter Entenbrust; Zubereitungszeit: 20 Minuten, Schwierigkeitsgrad: leicht.

Zutaten (für vier Personen):

3 EL Olivenöl, 3 bis 4 Äpfel, Saft einer Zitrone, 200 g Feldsalat, 2 EL Apfelessig, 1 EL Walnussöl, 1/2 TL scharfer Senf, 1 Prise Zucker, Salz, Pfeffer aus der Mühle, 1 geräucherte Entenbrust, ca. 300 g, 50 g Walnusskerne.

Zubereitung:

4 Teller dünn mit etwa 1 EL Olivenöl bepinseln. Die Äpfel waschen, vierteln, das Kernhaus herausschneiden und in sehr feine Spalten hobeln. In eine Schüssel mit Zitronenwasser legen. Den Salat waschen, putzen und trockenschleudern. Den Apfelessig mit dem Walnuss- sowie dem übrigen Olivenöl, Senf, Zucker, Salz und Pfeffer zu einer Vinaigrette verrühren. Die Apfelscheiben aus dem Wasser nehmen und trockentupfen, die Teller damit fächerartig auslegen. Den Feldsalat auf die Mitte setzen. Die Entenbrust in feine Scheiben schneiden und auf dem Salat anrichten. Die Nüsse grob hacken, darüberstreuen und mit der Vinaigrette beträufeln, nach Belieben frisches Brot reichen. Dazu passt ausgezeichnet ein trockener Weißwein.

Vom Hamelner Wochenmarkt berichtet Christa Koch

Feldsalat ist gesund – und bei Hartwig Fischer vorgewaschen. Dana



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