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Lesertelefon: Autofahrer parkt Aufzug zu / Ärger über höheren Grundpreis für Strom

Säule auf der Kippe

HAMELN. Schon eine ganze Weile steht die Litfaßsäule an der Goethestraße besorgniserregend schief, berichtet Kirsten Mayer. Sie befürchtet, dass sie in nicht allzuferner Zukunft umkippen könnte.

veröffentlicht am 31.01.2017 um 17:40 Uhr

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Michael Zimmermann

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Die Werbefirma, die die Säule von der Stadt gemietet hat, scheint das bisher noch nicht zu stören, zumindest hat sie sich laut Auskunft aus dem Rathaus bisher noch nicht dort gemeldet. „Wir werden aber natürlich jemanden vorbeischicken und schauen, ob hier eine Verkehrsgefährdung vorliegt“, verspricht eine Sprecherin der Stadt.

Am 6. Januar gab sich das St. Petersburger Staatsballett in der Rattenfängerhalle die Ehre. Auch Erika Hofmann aus Oldendorf war unter den Gästen. Was sie allerdings nach der Veranstaltung beobachten musste, gefiel ihr gar nicht: Vor dem Eingang zum Fahrstuhl in die Tiefgarage parkte ein Auto mitten auf dem Weg. Rollstuhlfahrer hatten keine Chance vorbeizukommen und mussten von Helfern über die dort liegenden Steine getragen werden. „Eine Unverschämtheit“ sei das, findet Erika Hofmann. „Wenn dort jemand parkt, dann kann das nur auf dem Gehweg sein und das ist verboten“, heißt es dazu aus dem Rathaus. „Unser Ordnungsamt kontrolliert so etwas. Wir werden auf die Ecke nochmal ein besonderes Auge haben.“ Es gebe aber noch einen anderen barrierefreien Weg in die Tiefgarage. „Rollstuhlfahrer können die Rampenanlage in Richtung Europaplatz nutzen.“

Jörg-Olaf Schwekendick aus Emmerthal ärgert sich über die Preiserhöhung bei den Stadtwerken Weserbergland: Um ganze 50 Prozent steigt der Grundpreis für Kleinverbaucher zum 1. April. „Viele Kleinverbraucher sind auch Kleinverdiener, die versuchen zu sparen, wo sie können.“ Er könne sich nicht vorstellen, dass dieser Preis wirklich kalkuliert sein kann. Von der Differenz könne man ein Jahr lang sein Auto versichern. Jörg-Olaf Schwekendick habe sich nun einen günstigeren Anbieter gesucht, wie er sagt. „Der Preisanstieg ist tatsächlich rein auf die drastisch gestiegenen Netzentgelte der Westfalen Weser Netz zurückzuführen“, erklärt Stadtwerke-Sprecherin Natalie Schäfer. Darauf hätten die Stadtwerke Weserbergland keinen Einfluss, da diese durch durch gesetzliche Verordnungen geregelt würden. „Für uns sind diese Positionen nur ,ein durchlaufender Posten‘, den wir nicht kompensieren können und durch den wir den Grundpreis anpassen mussten.“



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