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Müllsünder ärgern Leser an mehreren Orten – die Stadt bittet um Hinweise

Rund-um-die-Uhr-Kontrollen nicht möglich

Hameln. Es ist ein sehr unappetitlicher Anblick, den Claus- Christian Czarnecki und seine Nachbarn immer wieder ertragen müssen: benutzte Windeln, die über die Straße verteilt sind. „Meist passiert es über Nacht“, sagt der Hamelner. Immer wieder, in unregelmäßigen Abständen. Er vermutet, dass die Windeln mutwillig auf den Bürgersteig und dem Kinderspielplatz am Wehler Platz verstreut werden. Doch warum sollte das jemand tun? Bei der Stadt ist das Problem bisher nicht gemeldet worden. „Wir werden unseren Spielplatzkontrolleur zeitnah losschicken, um nach dem Rechten zu sehen“, heißt es von Sprecherin Janine Herrmann. Grundsätzlich sollten Windeln natürlich über den Hausmüll entsorgt werden, mahnt die Stadt. „Natürlich können wir nicht an jedem Spielplatz eine Rund-um-die-Uhr Bewachung einführen. Falls aufmerksame Bürger hier Verschmutzungen feststellen, können Sie diese gerne, z. B. über das Bürgertelefon, melden.“

veröffentlicht am 02.03.2016 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 17:41 Uhr

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Autor:

von andrea tiedemann
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Ebenfalls ein Müllproblem, allerdings ein äußerst konstantes und altbekanntes, ärgert Irene Kusch. Es geht um den Ohrberghang an der Ottostraße. „Ein grausamer Anblick“, so Kusch, die dort regelmäßig entlangfährt. Dieser Bereich ist auch der Stadt bekannt. Auch hier gebe es regelmäßige Kontrollen, aber eben auch nicht rund um die Uhr. „Wir können nur immer wieder an die Bürger appellieren, ihre Stadt sauber zu halten und uns entsprechende Verschmutzungen zu melden, damit wir auch eine Chance haben zu reagieren.“

„Warum dieser Kahlschlag?“, fragt sich Helmut Lippmann. Im Baugebiet Wangelister Feld I sei vom Grüngürtel „mächtig und viel weggeholzt“ worden. „Übliche Pflegemaßnahmen“ seien das, klärt die Stadt auf. „Durch einen starken Rückschnitt ergibt sich nach dem Austreiben wieder eine bessere und ebenmäßigere Heckenstruktur.“ Bis dahin muss der Bürger eben beide Augen ganz doll zudrücken ...

Günther Brunow ärgert sich darüber, dass die Gebühren für Kindertagesstätten – wie jetzt gerade in Coppenbrügge geplant – erhöht werden sollen (wir berichteten). Es heiße doch immer, die Kinder seien ein hohes Gut des Staates, so der Leser. Das sei ja wohl nicht so gemeint, dass die Eltern deshalb viel Geld für ihre Kinder bezahlen müssen. „Nach Einkommen gestaffelt, das wäre ja noch okay“, sagt Bruno.

Annemarie Rein hat eine Anmerkung zum gestrigen Artikel „Gefunden: Oldendorfs 100 Jahre alte Schulchronik“. Dort wurde berichtet, dass das Dokument „vorwiegend in der Sütterlinschrift verfasst“ sei. Frau Rein weist darauf hin, dass früher in deutscher Schrift geschrieben worden sei und das Sütterlin nur eine Abwandlung dieser deutschen Schrift ist.

Über den Vorfall am Montagmorgen in der Hamelner Innenstadt, bei dem ein Mann einen Rettungsassistenten der Hamelner Feuerwehr angegriffen und verletzt hatte, ist Friedrich Dangers erbost. „Die Polizei muss bei so etwas härter durchgreifen“, meint er – solche Menschen müssten gleich in Haft genommen werden. Der Mann war nach der Feststellung der Personalien wieder auf freien Fuß gesetzt worden – so sieht es das Gesetz vor, wenn keine Haftgründe wie Flucht- oder Wiederholungsgefahr vorliegen. Mit einer Anzeige wegen Körperverletzung darf der 30-jährige Täter dennoch rechnen.

Ein Dauerärger: Der Müll am Ohrberghang an der Ottostraße.

Foto: Wal



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