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Rote Zahlen erhöhen den Druck: Personalabbau bei der Jugendwerkstatt nicht ausgeschlossen

veröffentlicht am 08.05.2012 um 18:03 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hameln (rom). Die Jugendwerkstatt Hameln hat im vergangenen Jahr tiefrote Zahlen geschrieben. Wie Mitglieder des Aufsichtsrates auf Anfrage bestätigten, fehlten der Jugendwerkstatt am Ende des Jahres nach vorläufigen Zahlen rund 650 000 Euro. Superintendent Philipp Meyer hält mittelfristig auch einen Personalabbau für möglich.

Das Minus fällt damit höher aus, als angenommen. Im Jahr 2010 hatte die Jugendwerkstatt ein Defizit von 325 000 Euro eingefahren, im Jahr davor waren es 272 000 Euro. Geschäftsführer Michael Lange war gestern für Fragen nicht zu erreichen.

Philipp Meyer, der Superintendent des Kirchenkreises, zeigte sich von den neuen Zahlen wenig beeindruckt. Das Minus sei absehbar gewesen. Die Rahmenbedingungen für die Jugendwerkstatt seien schwierig. So habe sich etwa die Zahl der Jugendlichen, die in der Jugendwerkstatt eine Ausbildung absolvierten, in den vergangenen Jahren halbiert. Entsprechend zurückhaltend äußerte sich Meyer über die Zukunft der Einrichtung. Der Superintendent hält mittelfristig auch einen Personalabbau bei der Jugendwerkstatt für möglich. Die Personalkosten der Jugendwerkstatt betragen derzeit 2,8 Mio. Euro pro Jahr. Ein Mitarbeiter der Jugendwerkstatt sagte am Dienstag: „Hameln braucht die Jugendwerkstatt. Aber uns läuft die Zeit davon.“

Tiefrote Zahlen: Der Jugendwerkstatt fehlen am Ende des Jahres 2011 nach vorläufigen Berechnungen rund 650.000 Euro. Im Jahr 2010 hatte die Jugendwerkstatt ein Defizit von 325.000 Euro eingefahren, im Jahr davor waren es 272.000 Euro.

Ob und unter welchen Bedingungen die Jugendwerkstatt eine Zukunft hat, lesen Sie in der Dewezet.



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