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"Rote Hochburg" feiert 40-jähriges Bestehen

veröffentlicht am 10.07.2012 um 14:57 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

AEG

Hameln (wft). Das Albert-Einstein-Gymnasium feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Zum Start 1972 galt es als „rote Revoluzzer-Hochburg“ und war das erste Gymnasium, an dem Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet wurden.

Bei ihrer Gründung hieß die neue Bildungsstätte ganz einfach und profan „Gymnasium III“. Erst im Jahr 1979 wurde daraus das Albert-Einstein-Gymnasium oder, kurz und knapp, das „AEG“. Bis zum kommenden Mittwoch feiert das AEG mit einem vielseitigen, bunten Programm, das seinen Höhepunkt am Ende mit einem großen Schulfest haben wird.

Was damals neu für Hameln war: In dem neuen Schulzentrum wurden Mädchen und Jungen gemeinsam unterrichtet – das pädagogische Schlagwort lautete Koedukation und läutete gleichzeitig den Einzug junger Damen am Schiller-Gymnasium und der Herren am Vikilu ein, das ursprünglich ein reines Mädchen-Lyceum war.

Für die Hamelner Bürger seien die Schüler am AEG damals „Revoluzzer“ und die Schule eine „rote Hochburg“ gewesen, erklärte Doris Hellmold-Ziesenis. „Wir waren anders, wir waren in.“ Es sei ein sehr progressives Klima gewesen, das an der Schule geherrscht habe. „Es war geprägt von der Aufbruchsstimmung der 68er.“ In den Schulstunden sei Stricken noch erlaubt gewesen, „wenn man dem Unterricht folgte“. Und trotzdem habe sie viel gelernt: „Vor allem zu diskutieren, zu hinterfragen und Neues zu wagen.“ Alles in allem: „Ich bin sehr gern auf diese Schule gegangen.“

Mehr zur Geschichte des AEG, lesen Sie in der Printausgabe.



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