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Service-Clubs setzen Hilfe auf dem Balkan fort / Weihnachtstüten mit Lebensmitteln an Bedürftige verschenkt

Rotarier verhindern Schließung von Waisenheim-Küche

Hameln (RS). Heimische Rotarier auf humanitärer Mission in Bulgarien: Mitglieder der Service-Clubs Hameln, Bad Pyrmont und Pazardzik haben verhindert, dass die Küche eines bulgarischen Waisenheimes aus hygienischen Gründen geschlossen wird. Mit Geld, das unter anderem bei Benefiz-Konzerten gesammelt worden war, wurde die Küche der Waisenhaus-Schule „Ivan Vasov“ renoviert: Decke und Wände mussten verputzt und gestrichen, der Fußboden mit Fliesen belegt und die Arbeitsplatten ausgetauscht werden.

veröffentlicht am 27.12.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 04.11.2016 um 22:41 Uhr

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Bereits im vergangenen Jahr hatten die drei Service-Clubs die Küche des Heims „Glaube, Liebe und Hoffnung“, einer Einrichtung, die sich um behinderte Kinder kümmert, komplett erneuert und das Haus mit Elektroherden und einer Industriewaschmaschine ausgestattet. In demselben Heim war zudem ein Rehabilitationsraum mit physiotherapeutischen Geräten für körperlich und geistig behinderte Kinder eingerichtet worden. „Unsere Hilfe ist effektiv und nachhaltig – sie wird fortgesetzt“, kündigt Stefan Golze, Incoming President des Rotary Clubs Hameln, an. Derzeit denke man über ein weiteres Hilfsprojekt für Bulgarien nach, das gemeinsam finanziert und mit Mitteln der amerikanischen Rotary-Stiftung gefördert werden soll.

Die Rotarier Ulrich Behmann, Stefan Golze, Cornelius Mertens, Dr. Uwe Rugenstein, Roland Sonntag und Susanne Treptow waren auf eigene Kosten nach Bulgarien gereist, um vor Ort die bereits durchgeführten Projekte zu besuchen und zu kontrollieren. In der Vasil-Levski-Schule gibt es bereits seit vielen Jahren eine rotarische Schulspeisung für 25 bettelarme Kinder. Der Rotarier Adolf Reitz stellt dafür jährlich 5000 Euro zur Verfügung. „Die Grundschüler haben uns ihre Dankbarkeit gezeigt“, sagt Dr. Rugenstein: „Sie haben Gedichte aufgesagt und für uns Weihnachtslieder gesungen.“

„Die leuchtenden Augen, das Lächeln der Kinder werde ich nicht vergessen“, meint Susanne Treptow. Auf einer Müllkippe trafen die Rotarier hungrige Menschen, darunter auch Kinder und Jugendliche mit rußgeschwärzten Gesichtern, die in dem stinkenden, schwelenden Abfallberg nach Wertstoffen und Essensresten suchten. „Wir haben diesen Familien, die quasi außerhalb der Gesellschaft leben, Weihnachtstüten mit Lebensmitteln geschenkt“, erzählt Past President Roland Sonntag. Karin Illgen aus Lügde hatte den Rotariern dafür 600 Euro zur Verfügung gestellt.

Auch die Kuscheltiere, die von Hamelnern gespendet worden waren, kamen gut an. „Die Jugendlichen konnten es kaum fassen, dass es in Deutschland Menschen gibt, die ihnen ein Geschenk machen. Die Spender haben den Kindern Momente des Glücks geschenkt“, berichtet Ulrich Behmann, Vorstandsmitglied des Rotary Clubs Bad Pyrmont.

In der Kinderklinik von Pazardzik, die in den vergangenen Jahren von den Rotary-Clubs mit medizinischen Geräten ausgestattet wurde, konnten sich die ehrenamtlichen Helfer davon überzeugen, dass die Spenden aus dem Weserbergland gut gepflegt werden und täglich Leben retten. In den vergangenen zehn Jahren haben Rotarier Not leidende Kinder in Pazardzik auf vielfältige Weise unterstützt. Die Gesamtspendensumme ist sechsstellig.

In der Vasil-Levski-Schule gibt es seit vielen Jahren eine rotarische Schulspeisung. Die Kinder sangen zum Dank für Ulrich Behmann, Stefan Golze, Cornelius Mertens, Dr. Uwe Rugenstein, Roland Sonntag und Susanne Treptow Weihnachtslieder.

Momente des Glücks auf der Müllkippe: Diese Jugendlichen freuen sich über Lebensmittel.

Fotos: pr



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