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Roncalli und Budenzauber als Werbe-Paket

Weihnachtsmarkt startet in 40 Tagen – und soll erstmals „begutachtet“ werden

veröffentlicht am 15.10.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:05 Uhr

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Kerstin Hasewinkel

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Kerstin Hasewinkel Stv. Redaktionsleiterin zur Autorenseite
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Hameln. In 40 Tagen beginnt der Weihnachtsmarkt – höchste Zeit für Vorbereitungen: „Wir haben gerade 150 Nordmanntannen bestellt“, sagt Dennis Andres. Der Stadtmanager bekennt, für ihn persönlich sei Weihnachten „noch ganz weit weg“ – beruflich ist das Fest für Andres aber schon ganz nah. Erste Vorbereitungsschritte habe es schon im Januar gegeben, danach sei erst mal Weihnachtspause eingelegt worden. „Aber schon vor dem Pflasterfest hat mich das Thema wieder eingeholt.“ Der Klassiker, der vom 26. November bis 23. Dezember zum Bummel rund um Hochzeitshaus und Marktkirche lockt, wartet dabei in diesem Jahr mit zwei Besonderheiten auf: „Der Termin fällt mit dem Gastspiel von Roncalli zusammen“, sagt Andres und hat dabei den Blick auf besondere Marketingmöglichkeiten gerichtet. „Da bietet es sich an, Pakete zu schnüren, mit denen wir werben können“, so der Stadtmanager. Der Zirkus schlägt vom 4. bis 14. Dezember im Hamelner Bürgergarten sein Zelt auf. Andres kann sich vorstellen, dass die Zirkusleute auch in irgendeiner Form beim Budenzauber vertreten sein werden.

Den genauen Standplan kennt er indes noch nicht – im Rathaus läuft die Feinabstimmung noch. Endgültige Bescheide würden in der kommenden Woche verschickt. Erfahrungsgemäß gebe es auch Absagen, so dass erst dann die endgültige Anzahl der Beschicker feststehen werde. Andres – der für die inhaltliche Ausgestaltung zuständig ist, während die Stadt die Formalitäten erledigt – geht davon aus, dass es in diesem Jahr wieder mehr Buden gibt. „Ein Weihnachtsmarkt muss eng und kuschelig sein“, so Andres. Das sei auch Thema am Runden Tisch gewesen. Eine Hintergrundbeschallung wird in diesem Jahr möglicherweise ausfallen – die „Gema“ macht Probleme.

Ohnehin – wie könnte der Markt attraktiver werden? Kommen die Werbemaßnahmen an? Reichen die Parkplätze aus? Diese und weitere Fragen könnte eine Agentur klären, die auf Vorschlag des Stadtmanagers einen Prüfauftrag erhalten soll. Das ist die weitere Neuerung: Erwünscht ist erstmals der „Blick von außen“ – ob es dazu kommt, muss aber im Rathaus erst noch entschieden werden. Die Kosten für die Beraterfirma wären „nicht einmal fünfstellig“, so Andres.

Nach dem Ärger um das Vergabeverfahren hoffen die Beteiligten darauf, dass jetzt Ruhe einkehrt. Allerdings: Ein auswärtiger Bewerber, der mit seinem Stand nicht zum Zuge gekommen ist, hat Klage beim Verwaltungsgericht Hannover erhoben. Es handelt sich um einen Getränkestand in Form einer Weihnachtspyramide. Der Standbetreiber hat neben dem Hauptsacheverfahren einen Antrag im einstweiligen Rechtsschutzverfahren gestellt, um eine Entscheidung vor Beginn des Weihnachtsmarktes zu bekommen. „Entscheidungstendenzen des Gerichts sind uns nicht bekannt“, heißt es aus dem Rathaus. Dort geht man trotz dieser Klage davon aus, dass die Wogen geglättet sind. Einzelne Verfahren werde es immer geben.



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