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Die einen gehen, die anderen kommen, einige haben Karriere gemacht, andere sich das Ja-Wort gegeben

Rollen- und Ringewechsel

Von wegen: „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen.“ Damit ist schon seit acht Jahren Schluss. Die Rolle des undankbaren Hamelner Bürgermeisters im heimischen „Rats“-Musical hat Frank Bahrenberg bereits 2005 abgegeben. In dieser Saison schlüpft der Sänger und Schauspieler, der schon in unzähligen Musicals mitgewirkt hat, in die Gewänder des Arsenius – und zwar in der Spotlight-Produktion „Die Päpstin“. Da spielt Bahrenberg das Oberhaupt einer alteingesessenen römischen Adelsfamilie und agiert als blitzgescheiter Strippenzieher mit dem untrüglichen Instinkt für Politik und Intrige: Hinter den Kulissen agierend, will er die Fassade gewahrt wissen. Das klingt auch nicht wirklich nett. Kein Wunder, wenn da Erinnerungen an den miesen „Rats“-Bürgermeister wach werden. Aber der Mann mit den stahlblauen Augen, der so gut Bösewichte spielt, kann auch anders: In der „Zauberflöte“ hat Bahrenberg schon den zwar gestrengen, aber gütigen Weisen Sarastro gesungen.

veröffentlicht am 29.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 17:21 Uhr

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Wer hätte das gedacht: Dewezet-Reporter Frank Neitz und der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius haben eine gemeinsame Vergangenheit. Die allerdings nur eine Woche währte. Da haben beide während ihrer Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann bei einem EDV-Seminar in Goslar gemeinsam die Schulbank gedrückt. Das war vor 33 Jahren. Als „fn“ jetzt Pistorius bei einem Termin traf, erinnerte sich der Minister: „Das Zertifikat von damals habe ich noch zu Hause.“ Seither hat er steile Karriere gemacht.

Über wie viele Ehejubiläen Willi Jürgens (wj) selbst in der Zeitung geschrieben hat, das kann der freie Mitarbeiter der Dewezet, der 1968 seinen ersten Bericht verfasste, nicht zusammenzählen. „Da dürfte aber eine Menge zusammenkommen“, meint der Reinerbecker. Nun feierte Willi Jürgens mit Ehefrau Magdalene selbst diamantene Hochzeit – und sie wollten zu diesem Fest keinen großen Bericht. „Das stand ja schon alles vor zehn Jahren in der Zeitung“, begründet Willi Jürgens. Und ohnehin: Die Diamantene wollten die Jubilare eine Nummer kleiner begehen. Aber wer so vielseitig engagiert ist wie die Eheleute, der kommt um einen kleinen Empfang für die Abordnungen der Vereine nicht umhin, bevor die Familie im Mittelpunkt stand. Selbst die Reinerbecker Ortsratsmitglieder und Ortsbürgermeisterin Christa Jakobi gehörten mit zu den Gratulanten. Schließlich war Willi Jürgens früher selbst seit 1964 in der Kommunalpolitik aktiv – von 1973 bis 1986 sogar als Ortsbürgermeister.

Wo hätten sie sonst heiraten sollen? Als Nina (28) und Thomas Escher (27) vom BVB-Fanclub Hameln sich das standesamtliche Ja-Wort gaben, taten sie dies dort, wo große Emotionen – wenn auch anderer Art – zu Hause sind: im Dortmunder Stadion. „Die Ringe wurden auf einer Meisterschale gereicht“, erzählt der Fanclub-Vorsitzende Thomas von der Zeremonie im VIP-Bereich. Braut Nina trug ein Kleid, geschneidert aus drei verschiedenen Trikots des Champions-League-Finalisten. Die Freunde aus dem Fanclub schwenkten nach dem Ja-Wort die schwarz-gelben Fahnen mit dem Rattenfänger. Bei der kirchlichen Trauung war dann allerdings nicht mehr Schwarz-Gelb, sondern das ganz klassische Schwarz-Weiß angesagt.

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  • Gelungene Überraschung: Auf 60 Ehejahre blicken Willi und Magdalene Jürgens zurück – da gab es sogar eine Erdbeertorte in Herzform. cb
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Rattenscharf: Geneviève und Helmut Heinz haben die Rat’s Trophy von Bremen nach Hameln zurückgeholt: Sie setzten sich gegen 25 Spitzenteams aus ganz Niedersachsen durch, die sich auf dem heimischen Boulodrôme am Rennacker die Kugel gaben. Veranstalter war der 1. Hamelner Bouleclub „Bouletown Rats“. Und da ist man natürlich mächtig stolz auf das Ehepaar Heinz,

schließlich ist es schon

das zweite Mal, dass die

beiden den

Cup er-

gatterten.

Es ist

eines der Grundprinzipien in allen

34 000 Rotary Clubs dieser Welt: Jedes Jahr zum 1. Juli werden die Vorstandsämter neu besetzt – so auch beim Rotary Club Hameln. Der Ämterwechsel der Präsidenten fand im Rahmen eines Meetings mit Damen im Club-Lokal „Hotel Stadt Hameln“ statt. Neuer Präsident ist der 61-jährige Unternehmer Stefan Golze, geschäftsführender Inhaber der Firma Rhomtuft GmbH in Emmerthal. Er übernimmt das Amt von Thomas Kock, der in den letzten 12 Monaten die Geschicke des Clubs leitete. Die Pläne des neuen Präsidenten für seine Amtszeit: „Die Pflege der Clubfreundschaft, der internationalen Freundschaft und

die Fortsetzung

der Betreuung der Behinder-

ten werden

weiterhin

Schwer-

punkte des

rotari- schen Jah-

res sein.“

Aber auch

viele örtliche sowie inter-

nationale Projekte würden aus Gründen der Nachhaltigkeit auch künftig finanziell unterstützt. Vorbildlich!

Zwei Jahre trickste er in Hameln als Bürgermeister im „Rats“-Musical den Rattenfänger aus (li., Mitte): Jetzt spielt Frank B ahrenberg (o.) den Arsenius in dem Musical „Die Päpstin“.

Links: Dewezet-ReporterFrank Neitz (li.) und Innenminister Boris Pistorius kennen sich von früher.

Rechts: Stefan Golze (li.) tritt die Nachfolge von Thomas Kock bei den Rotariern an.



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