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Aequitas lädt zur Tour durch das ehemalige Cemag-Gebäude

Rohrser zu Besuch bei den neuen Nachbarn

Rohrsen (gro). Das Interesse an den neuen Nachbarn ist groß: Fast 100 Rohrser folgten der Einladung ihres Ortsvorstehers Jobst-Werner Brüggemann ins Dorfgemeinschaftshaus. Zügig wurden die übrigen Themen der Bürgerversammlung abgehandelt, denn anschließend hatten die Chefs der Firma Aequitas zur Besichtigung des ehemaligen Cemag-Gebäude geladen, und das wollte sich keiner der anwesenden Einwohner Rohrsens entgehen lassen.

veröffentlicht am 26.01.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 03:21 Uhr

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Die Geschäftsführer des IT-Unternehmens, Frank Beck und Jens Brakhage, stellten sich und ihre Firma vor, die nun bald zusammen mit dem Tochterunternehmen EVU Service 24 in das Gebäude einzieht. Der Bezug durch die beiden Firmen lässt aber weiteren Platz für interessierte andere Unternehmen und eventuelle Partner. Vorstellbar ist für die Aequitas-Chefs nun die Einrichtung von Konferenzräumen, einem Fitness- und Wellnesszentrum sowie die Herrichtung von Eventräumen – wie auch auf dem Außengelände, weil es groß genug ist, der Aufbau einer Solaranlage.

Das alles höre sich gut an, urteilte Ortsvorsteher Brüggemann. „Das bringt hoffentlich etwas für den Ort, und Bauplätze für die Mitarbeiter sind noch genug im Hottenbergsfeld vorhanden.“ Damit hat Brüggemann die Überleitung zu einem anderen Thema gefunden. Im Hottenbergsfeld geht es den Bürgerinnen und Bürgern vor allem um den Endausbau der Straßen. Ralf Wilde von der Stadtverwaltung gibt dazu die Erklärung ab, dass nur dann die Straßen fertig ausgebaut würden, wenn an diesen der Wohnungsbau nahezu abgeschlossen sei. Ansonsten müssten die Straßen immer wieder für Versorgungsleitungen aufgerissen werden. Allerdings verspricht er, dass einige „Baustraßen“, in denen der Zustand nicht mehr dem einer Baustraße entspreche, „übergekleistert“ werden und die Bürger dann damit bis zum Endausbau leben können.

Seit längerem ist in Rohrsen auch das ehemalige Industriegelände „Zur Lust“ ein Thema mit seinen Altlasten. „Bis jetzt ist nichts passiert, und das ist nicht gut,“ so Brüggemann. Wilde erklärt, dass das Gelände in diesem Jahr „geschleift“ werde, will heißen, alles werde abgerissen und das koste 200 000 Euro. Die Überplanung des Geländes werde noch in diesem Jahr den Rohrsern vorgestellt, wozu die Renaturierung des Geländes und der Hamel gehöre. Klar sei schon jetzt, dass es keine Sperrung und Aufstauung der Hamel zur Gewinnung von Wasserkraft geben werde. Hier würde es zu nicht zu beseitigenden Widersprüchen mit Wasser- und Naturschutz kommen und die zu gewinnende Wasserkraft sei auch nicht rentierlich.

Den Besuch auf Einladung der Aequitas im ehemaligen Gebäude der Cemag ließen sich die Teilnehmer der Bürgerversammlung in Rohrsen nicht entgehen.

Foto: gro



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