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Betroffene Tünderaner sollen Schäden melden / Exemplarische Fälle werden ausgewählt / Ortsrat und Verwaltung entscheiden über Experten

Risse in Häusern: Kiesgruben-Betreiber will für Gutachten zahlen

Tündern (fh). Sind Risse in Häusern eine Folge des Kiesabbaus? Schon bald will man in Tündern der Antwort ein gutes Stück näher sein. Ortsratsmitglieder aller vertretenen Parteien führten nun ein Gespräch mit der Auskiesungs-Firma Cemex. „Sehr offen und sachlich“, sei es gewesen, sagte Ortsbürgermeisterin Elke Meyer (SPD). Das Ergebnis: Das Unternehmen ist bereit, die Kosten für das Gutachten eines Bausachverständigen zu übernehmen. Dabei sollen drei bis fünf exemplarische Häuser untersucht werden.

veröffentlicht am 18.10.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 09:21 Uhr

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Doch zunächst müssen nun die betroffenen Bürger aktiv werden. Sie sollen Schäden umgehend bei der Stadt Hameln – genauer beim Fachbereich Umwelt und technische Dienste – sowie bei Cemex melden. Dort sind konkrete Meldungen über Häuserrisse bisher nicht angekommen. Die Ortsbürgermeisterin stellt den Kontakt zu dem Unternehmen mit deutschem Hauptsitz in Düsseldorf her.

Wer schließlich die ausgewählten Häuser begutachtet, entscheiden vor allem Ortsrat und Stadtverwaltung. Sie werden drei mögliche Experten vorschlagen, aus denen dann gemeinsam mit Cemex ein Sachverständiger ausgewählt wird. Dieser nimmt die Häuser überirdisch unter die Lupe. Ein unterirdisches Gutachten wäre – falls notwendig – erst der nächste Schritt. In so einem hydrogeologischen Gutachten ginge es dann um die Untergrundverhältnisse mit besonderem Augenmerk auf dem Thema Wasser. Wer dafür aufkäme, ist noch offen. „Nach den Herbstferien soll ein Gutachter feststehen“, sagt Meyer. Von Rissen in Hauswänden wurde bisher in den Bereichen Brandenburger Straße/Dahne, Tündernsche Straße und im Neubaugebiet Im Brökeln berichtet.



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