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Resolution gegen mehr Güterzüge

veröffentlicht am 20.04.2011 um 15:47 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (bha). Der Protest gegen den Ausbau der Bahnstrecke Elze-Hameln-Löhne für den Güterverkehr nimmt konkrete Züge an: Mit einer schriftlichen Aufforderung, eine entsprechende Resolution zu verfassen, hat sich die Vorstandsvorsitzende der Bürgerinitiative BI Transit an die Fraktionsvorsitzenden des Stadtrats und des Kreistages gewandt.

Bettina Tovar-Luthins Vorstoß stößt damit bei Uwe Schoormann auf offene Ohren. Der SPD-Fraktionsvorsitzende im Hamelner Stadtrat erklärte, dass „den Bürgern ein Ausbau der Strecke nicht zuzumuten ist. Ich kann mir vorstellen, dass wir eine Resolution verfassen“. Besprochen worden sei das Thema innerhalb seiner Fraktion, als Sprecher der Mehrheitsgruppe kann er aber noch keine Position beziehen. „Für die Gruppe haben wir noch keine abschließende Meinung gebildet.“ Inwieweit der Einfluss der Lokalpolitiker auf Pläne der Bahn und des Bundes reicht, sei indes noch abzuwarten.

Auch die FDP hat bereits zugestimmt, eine Resolution zu unterstützen. Die CDU will Anfang Mai Gespräche mit der Bürgerinitiative führen.

Ursula Wehrmann (Grüne) ist weniger euphorisch. Eine Resolution sei wie Harrwasser, „schaden nicht, nützen aber auch nicht“, sagt Sie. Die Grünen wollen sich nach den Osterferien beraten, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen. Wenn eine Resolution, dann nur mit einem Forderungskatalog, sagt Wehrmann. Eine Basta-Politik ohne Einbeziehung der Bürgerinteressen werde es mit den Grünen nicht geben, aber eine Lex Hameln auch nicht.



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