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Resolution gegen Ausbau der Bahntrasse

veröffentlicht am 10.06.2011 um 17:49 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (red). Der Protest gegen den Ausbau der Bahnstrecke Elze-Hameln-Löhne für den Güterverkehr geht weiter: Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann legt dem Rat eine Resolution vor. In seiner nächsten Sitzung am 29. Juni wird sich das Gremium mit dem Thema befassen.

Rathaus-Chefin Lippmann betont den Schulterschluss mit den anderen Kommunen entlang der Bahnstrecke, die ebenfalls entsprechende Resolutionen verabschieden wollen. Auch zur in Hameln gegründeten Bürgerinitiative bestehe ein enger Kontakt. „Wir begrüßen, dass auch von privater Seite Front gegen die Ausbaupläne gemacht wird“, sagt Susanne Lippmann.
 In der Resolution wird der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung aufgefordert, seine vorgelegten Ergebnisse fachlich zu überprüfen. Die Bedarfsplanung sollte mit Blick auf Kosteneffizienz überprüft werden, heißt es. Erforderlich sei eine Neuermittlung des Investitionsbedarfs unter Maßgabe der heutigen Immissionsschutzanforderungen. Die geschätzten Projektkosten von 778 Millionen Euro seien unzureichend, wenn alle notwendigen Lärmschutzmaßnahmen realisiert würden. Zur Erklärung: Die vorhandene Wohnbebauung liegt überwiegend unmittelbar an der Bahnstrecke. 12 000 Einwohner wären direkt und unmittelbar von einem Ausbau der Strecke betroffen. „Lärmtechnische Maßnahmen wären auf gesamter Länge im Stadtgebiet unumgänglich“, heißt es.



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