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Reseberg: Kreis zieht einen Schlusstrich

veröffentlicht am 11.09.2012 um 15:32 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln-Pyrmont (joa). Das Hamelner Kinderheim Reseberg, seit dem Jahre 2003 als Netto-Regiebetrieb des Landkreises geführt, soll ab 1. Januar kommenden Jahres als Eigenbetrieb weitergeführt werden. Diesen Vorschlag macht die Verwaltung dem Jugendhilfeausschuss des Kreises, der heute über die Zukunft der Einrichtung entscheiden soll.

Der diplomierte Sozialpädagoge Eckhard Witte, der bereits Anfang Juli seine Arbeit im Heim aufgenommen hatte, soll zum Betriebsleiter bestellt werden. Die Wirtschaftsführung soll von der Kreiskasse gemäß Handelsgesetzbuch unabhängig sein.
Damit will der Kreis einen Schlussstrich unter die unrühmliche Geschichte seines Kinderheimes setzen, das seit 2009 tiefrote Zahlen im sechsstelligen Bereich schreibt. Das war Grund genug für den Landkreis, schon Überlegungen anzustellen, sich von dieser Jugendhilfeeinrichtung ganz zu trennen. Diese Überlegungen, die von der Kreisverwaltung bereits im November vorigen Jahres der Politik vorgestellt worden waren, gingen dabei so weit, das Kinderheim an der Hamelner Leuthenstraße an einen privaten Betreiber zu veräußern.

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