weather-image
11°

… und andere Themen, die Dewezet-Leser bewegen

Rentenchaos und Schneewälle

Hameln. Ganz unterschiedliche Themen bewegen die Leser, die gestern das Dewezet-Lesertelefon angerufen haben: Ursula Bötemeyer (92) ist auf einen Rollator angewiesen und bedauert, dass sie nicht mehr so bequem in der Fußgängerzone Lebensmittel einkaufen kann wie früher, sondern jetzt nur mit dem Fahrstuhl den Supermarkt am Pferdemarkt erreicht – und „der ist meistens voll“.

veröffentlicht am 05.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 02.11.2016 um 03:21 Uhr

270_008_6904198_hm211_dpa_0502.jpg

Autor:

von Julia Rau
Weiterlesen für 20 Cent oder mit Ihrem Digital-Abo
Sie haben bereits ein Digital-Abo der DEWEZET? Dann melden Sie sich hier mit Ihren DEWEZET -Login an und lesen Sie den Text, ohne Ihn bei LaterPay bezahlen zu müssen.

Werner Danger aus Gellersen ärgert sich über Wölfe, die neuerdings auch wieder in Deutschland frei leben, und fürchtet, auch im Landkreis bald Wölfe anzutreffen. Vor drei Jahren tauchte ein Foto von einem „Wolf bei Hameln“ auf – die Dewezet entlarvte es aber als Fälschung.

Dass nicht immer alle Bushaltestellen von Schnee befreit werden, kritisiert Joachim Höhne (58): „Die Maschinen räumen nur auf den Straßen den Schnee weg und schieben ihn an den Straßenrand, häufig auch an Bushaltestellen.“ Ältere Mitbürger könnten dann nicht mehr ohne weiteres in den Bus einsteigen. Er fragt außerdem, wer für die Räumung verantwortlich ist. Rathaussprecher Thomas Wahmes erklärt dazu: „Die Stadt ist dafür zuständig. Einige Haltestellen fallen aber auch in die Zuständigkeit der Anwohner der angrenzenden Häuser. Das Problem ist uns aber bekannt und es gab schon häufiger Beschwerden deswegen“, es ließe sich aber aus technischen Gründen nicht immer vermeiden. Man müsste per Hand nacharbeiten und das könnten die städtischen Mitarbeiter nun mal nicht im ganzen Stadtgebiet leisten.

Um die Zukunft seiner jungen Mitbürger macht sich Bernd Beyer (71) Sorgen, denn „wenn schon viele mit 63 in Rente gehen, wie es die Regierung vorschlägt, ist das für die jungen Leute doch nicht mehr bezahlbar. Und von einem gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro kann man doch keine Familie ernähren.“ Er befürchtet eine echte Katastrophe in Sachen Rentenvorsorge für jüngere Generationen und kritisiert „vor Jahren wurde versprochen, dass die Rente sicher ist, aber wie es jetzt aussieht, wird das schlimm für die, die das alles mitbezahlen und später vielleicht selbst wenig bekommen“.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt