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Einbrüche, kleine Brände und Wasserschäden / Mehr als 250 Patienten beim ärztlichen Notdienst

„Relativ ruhige Feiertage“

Hameln. Weihnachten 2014: das waren für Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst in Hameln – im Gegensatz zum ärztlichen Notdienst – weitgehend ruhige Feiertage. Zu tun gab es zwar schon das eine oder andere, spektakuläre Ereignisse aber blieben aus.

veröffentlicht am 27.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:42 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Mit zwei Entstehungsbränden hatte die Feuerwehr in der Heiligen Nacht zu tun. Am Mittwoch wurden die Einsatzkräfte gegen 20 Uhr zu einer Brandnachschau in den Erlenweg nach Klein Berkel gerufen. Dort war in der Küche eines Einfamilienhauses auf einem Herd erhitztes Fett in Brand geraten. Die Flammen griffen auf eine Dunstabzugshaube über. Den Bewohnern gelang es jedoch, das Feuer selbst zu löschen.

In den Morgenstunden des ersten Feiertages wurde ein Wohnungsbrand in einem Mehrfamilienhaus an der Friedrich-List-Straße gemeldet. Um kurz vor 6 Uhr hatte dort ein Adventsgesteck Feuer gefangen. Die Bewohner konnten die Flammen noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr ersticken. Ein Mann, der bei den Löschversuchen giftige Brandgase eingeatmet haben könnte, ließ sich von Rettungssanitätern untersuchen. In beiden Fällen hält sich der entstandene Sachschaden in Grenzen.

Anders bei einem technischen Hilfseinsatz, zu dem die Feuerwehr gestern Mittag zu einem Neunfamilienhaus am Klein Berkeler Schwarzen Weg alarmiert wurde. In einer im zweiten Obergeschoss gelegenen Wohnung war aus bislang unbekannten Gründen ein Heizkörper aus der Wand gerissen. Wasser trat aus, floss über Laminatböden und sickerte durch die Decke in eine darunter liegende Wohnung. Die Einsatzkräfte sperrten die Wasserzufuhr ab, weitere Arbeiten übernahm ein Klempner.

Von „ruhigen Feiertagen“ sprach die Polizei. Die Beamten registrierten zum Weihnachtsfest relativ wenige Streitigkeiten und Handgreiflichkeiten. Allerdings ereignete sich in der Nacht vom ersten auf den zweiter Feiertag in einer Diskothek in Klein Berkel eine Körperverletzung. Ein 19-Jähriger aus Hessisch Oldendorf soll nach bisherigen Ermittlungen zwei Männer (26 und 20 Jahre alt) verletzt haben. Ein Opfer erhielt einen Schlag auf den Hinterkopf, der andere Mann vermutlich einen Hieb aus Versehen.

Beim mutmaßlichen Täter entdeckten Beamte einen Teleskopschlagstock, der als mögliches Tatwerkzeug sichergestellt wurde. Bereits Heiligabend wurden Beamte zu einer häuslichen Gewalttat gerufen. Verkehrsunfälle mit verletzten Personen registrierte die Hamelner Polizei bis Freitagabend glücklicherweise keine.

Dafür aber schlugen einmal mehr Einbrecher zu. Bei zwei Wohnungseinbrüchen an der Basberg- und der Schultheißenstraße könnte der Tatzeitpunkt bereits vor Weihnachten liegen, da die Wohnungsinhaber sich entweder im Urlaub befinden oder es sich aber um einen Versuch gehandelt hat, der jetzt erst bemerkt wurde. Über die Beute konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

Ein weiterer Einbruch in eine Wohnung am Hastenbecker Weg war Donnerstagabend erst dadurch aufgefallen, dass Wasser durch die Zimmerdecke in eine darunter liegende Wohnung tropfte. Beamte entdeckten eine gewaltsam geöffnete Wohnungstür. Der noch unbekannte Täter hatte offensichtlich einen Wasserhahn aufgedreht und dadurch einen nicht unerheblichen Schaden verursacht. Die genauen Umstände der Tat sind noch nicht bekannt, da der Wohnungseigentümer bisher nicht erreicht werden konnte. Auch die genaue Schadenshöhe steht noch nicht fest.

Vermutlich bereits in der Nacht vom 23. auf den 24. Dezember brachen Kriminelle zwei Räume in der Gartenkolonie „Am See“ am Heinrich-Schoormann-Weg auf. Im Vereinsheim warfen die Täter eine Fensterscheibe ein, durchwühlten Schränke und nahmen dann Konservendosen, Bargeld und einen Aktenvernichter mit. Aus einem Abstellraum wurden motorbetriebene Gartengeräte und Werkzeuge entwendet.

Über mangelnde Arbeit brauchten sich die Mitarbeiter des ärztlichen Notdienstes nicht zu beklagen. Koordinator Reinhold Klostermann sprach von einem „erhöhten Aufkommen an Magen-Darm- und Atemwegserkrankungen“. Weit über 250 Patienten suchten den Notdienst auf – deutlich mehr als an normalen Wochenenden.

Feuerwehrkräfte rücken wieder vom Einsatzort an der Friedrich-List-Straße ab. Hier brannte ein Adventskranz. Bewohner konnten die Flammen vorm Eintreffen der Feuerwehrleute löschen.fn



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