weather-image
16°
×

Reisebusse bleiben weg: Die Branche spürt die Wirtschaftskrise

veröffentlicht am 20.07.2009 um 17:44 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (kar). Gähnende Leere am 164er Ring, wo sich sonst auf dem Parkstreifen für Reisebusse ein Fahrzeug an das andere reiht und Menschentrauben „ausspucken“, die die Rattenfängerstadt erkunden wollen. Sie haben sich rar gemacht – die Touristenbusse. „Ja, es hat Einbrüche gegeben“, bestätigt Harald Wanger, Chef der Hameln Marketing und Tourismus GmbH (HMT), und erklärt diese mit Stornierungen von Unternehmen, die bei der HMT Reisearrangements auf Option gebucht hatten. „Kommen dann nicht genug Teilnehmer für die Tour zusammen, wird abgesagt“, so Wanger. Der Reisebus-Sektor sei ein Markt, der „sehr sensibel“ auf die Wirtschaftskrise reagiere. Es sind überwiegend deutsche Reiseunternehmen, die sich zurückhalten, hat Wanger beobachtet: „Die internationalen Unternehmen, vor allem die Busse aus Großbritannien und Skandinavien, sind da.“ Keine Einbrüche gebe es auch bei den von der HMT angebotenen Pauschalreisen, die meistens unter einem bestimmten Motto stehen: „Da zeichnet sich jetzt schon ein besseres Ergebnis als im Vorjahr ab“, freut sich Wanger. Und auch bei den Gästeführungen – für den HMT-Chef ein wichtiger Tourismus-Indikator – hat es Zuwächse gegeben. Wanger: „Wir verzeichnen jetzt schon 5 Prozent mehr Buchungen“. Allein der Juni sei „sehr, sehr gut“ gelaufen.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2021
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Anzeige

Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

Immobilien mieten

Immobilien kaufen

Anzeige