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Feuerwehr muss Geisterfloß bergen

Reifen legt Schiff lahm – THW hilft

Hameln (ube). Das Technische Hilfswerk (THW) und die Feuerwehr sind zu zwei Einsätzen auf der Weser gerufen worden. Am späten Sonntagabend sichteten Angler in der Dunkelheit ein nach Angaben von Hauptbrandmeister Bodo Kauert zwölf Quadratmeter großes Floß – es trieb in Richtung Hameln. Gestern um 9.30 Uhr forderte der Schiffsführer eines 40 Meter langen Schubverbandes des Wasser- und Schifffahrtsamtes Hilfe an, weil ein zunächst unbekannter Gegenstand in eine der beiden Schrauben geraten war.

veröffentlicht am 25.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 11.11.2016 um 20:41 Uhr

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Als die Feuerwehrleute das Rettungsboot „Uta“ zu Wasser ließen, trieb das aus Fässern und Paletten zusammengebaute Geisterfloß in Höhe der alten Eisenbahnbrücke. Marc Zobel und Tobias Möller nahmen das „Treibgut“ an die Leine, schleppten es mit dem Boot zur Slip-Anlage an der „Sumpfblume“.

Lothar Moniac, Leiter der Wasserschutzpolizeistation in Hameln, sagte gestern, die Besatzung des Streckenbootes „W 9“ habe das Floß am Vatertag bei Bodenwerder in Höhe des alten Campingplatzes gesehen. „Da lag es halb auf Land.“ Da der Pegel falle, sei es unwahrscheinlich, dass das Palettenfloß von der Strömung mitgerissen worden sei.

Gestern um 9.30 Uhr war die Fahrt für das Schubboot „Werra“ schneller zu Ende als geplant. „Beim Zurücksetzen hat sich etwas in einem der Propeller verfangen“, berichtete Schiffsführer Ralf Kleine. Folge: Einer der beiden 147 PS starken Diesel fiel aus. Die 16 Meter lange „Werra“, die zwei je zwölf Meter lange

Mit dem Rettungsboot „Uta“ schleppen Feuerwehrleute
  • Mit dem Rettungsboot „Uta“ schleppen Feuerwehrleute das aus Paletten und Fässern gebaute Floß ans Ufer. Fotos: ube

Frachtschuten vor sich herschob, war kaum noch zu manövrieren. „Wir haben’s mit der zweiten Schraube noch bis zur Kaimauer geschafft und dort festgemacht“, so Kleine.

Ein Fall für die Bergungstaucher des THW Hameln. Der Leiter der Außenstelle des Wasser- und Schifffahrtsamtes, Bernhard Nitsche, bat um technische Hilfe – und die „blauen Engel“ waren rasch zur Stelle. THW-Helfer Alexander Meyer stieg in die Fluten. Über Unterwasserfunk war er mit Taucheinsatzleiter Detlev Grabbe verbunden. Sehen konnte Meyer nicht viel, dafür aber wenigstens etwas ertasten. „Da haben sich Gummi und Eisendrähte um die Schraube gewickelt“, meldete er und ließ sich Hammer, Meißel und Bolzenschneider anreichen.



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