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Zwangsversteigerung abgewendet

Redenhof bleibt in der Familie

HAMELN. Die vom Amtsgericht Hameln angekündigte Zwangsversteigerung des Redenhofs ist abgewendet worden. Die drei bisherigen Eigentümergemeinschaften haben sich doch noch einigen können, sodass es nun nicht mehr zur Zwangsversteigerung des Redenhofs und den damit verbundenen Ländereien kommen wird.

veröffentlicht am 16.08.2018 um 15:53 Uhr
aktualisiert am 16.08.2018 um 19:10 Uhr

Der Redenhof in der Hamelner Altstadt bleibt in Familienbeseitz. Foto: Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Der Redenhof wird nicht zwangsversteigert. Die drei bisherigen Eigentümergemeinschaften haben sich doch noch einigen können, sodass es nun nicht mehr zur Zwangsversteigerung des Redenhofs und den damit verbundenen Ländereien in Hameln und Umland kommen wird.

Der Redenhof ist in Hameln der letzte noch erhaltene Adelshof in Familienbesitz. Das Gut mit den zwei stattlichen Wohnhäusern und dem großen Garten gegenüber der Alten Feuerwache prägt das Bild der Hamelner Altstadt mit. Führungen ermöglichen Außenstehenden Einblicke in das Ensemble. In den vergangenen Jahren wurden umfangreiche Sanierungen vorgenommen.

Doch zuletzt waren sich die drei Eigentümergemeinschaften nicht mehr einig. Eine Eigentümergemeinschaft wollte sich schon seit längerer Zeit aus dem gemeinsamen Erbe herauskaufen lassen. Allerdings konnte man sich über den Kaufpreis nicht einig werden. Deshalb sollte die Erbengemeinschaft schließlich aufgelöst werden. In der Folge fand sich nahezu das gesamte, knapp 100 Hektar umfassende Rittergut, dessen Mittelpunkt der Redenhof bildet, im Juli auf einer Internetseite zur Zwangsversteigerung durch das Amtsgericht Hameln wieder. Eine knappe Million Euro war für den Redenhof als Verkehrswert angegeben.

Doch in der Zwischenzeit haben sich die Eigentümergemeinschaften doch noch einigen können. Die Zwangsversteigerungseinträge für den Redenhof und ein gutes Dutzend weiterer Ländereien des Ritterguts der Familie von Reden auf der Website zv-aktuell.de sind verschwunden. „Am 1. August wurde der Notarvertrag unterschrieben“, teilt Miteigentümer und Gutsverwalter Eckart von Reden der Dewezet mit. Nun gibt es statt bisher drei nur noch zwei Eigentümergemeinschaften. „Wir freuen uns, dass es nach langwierigen Verhandlungen gelungen ist, einen Kaufpreis gefunden zu haben, der den weiteren Erhalt des Ritterguts in der Familie erlaubt.“ Dabei handele es sich um einen zweistelligen Millionenwert im unteren Bereich.

In diesem Jahr besteht das Rittergut seit 450 Jahren. Damals wurde es von Ernst von Reden erworben, der den Redenhof erbauen ließ. Dieses Jubiläum soll gefeiert werden: am 1. September im Kreise der gesamten Familie und Gästen.

Weitere Informationen zur Geschichte des Redenhof finden sich auf der Website www.redenhof.de.



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