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Rauf und runter – die Achterbahn der Spritpreise

veröffentlicht am 10.05.2011 um 11:50 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (bha). Autofahrer wird es freuen: Nachdem der 29. April ihnen noch die höchsten Spritpreise beschert hatte, sind die Benzin- und Dieselpreise jetzt stark gesunken. Für einen Liter Superbenzin musste Montag im Schnitt 1,52 bis 1,53 Euro bezahlt werden, teilten Sprecher der Branche mit.

 

Am letzten Freitag im April waren es 1,61 für Super-E10 laut ADAC-Datenbank. Doch der Tipp „da kannst du günstig tanken!“ ist oft schon in dem Moment alt, in dem er ausgesprochen wird. Die Preise variieren von Tag zu Tag, manchmal sogar von Tageszeit zu Tageszeit. Die Dewezet-Fotografen haben festgehalten, mit welchen Unterschieden Autofahrer in Hameln in der vergangenen Woche konfrontiert wurden.
 

Sie sind die Lieblinge vieler Autofahrer gewesen, doch vor einigen Monaten wurden zwei der freien Tankstellen in Hameln an den Marktkauf-Häusern von Shell übernommen – mit Folgen für alle Beteiligten, wie Kai-Uwe Hermasch berichtet. Der Leiter des Marktkaufs an der Lemkestraße berichtet, dass die Anzahl der Tankkunden seit der Umstellung drastisch zurückgegangen sei. Auch die Jet-Tankstelle an der Ohsener Straße gehört zu den günstigen Anbietern der Stadt – dort bilden sich an manchen Tagen Autoschlangen, wenn die Preistafel einen Cent weniger anzeigt als bei den Wettbewerbern.


Ein Tankstellenbetreiber, der nicht genannt werden möchte, kann das Verhalten manches Autobesitzers allerdings nicht nachvollziehen: „Das ist so ein emotionales Thema“ – rational betrachtet, machten die Spritkosten nur einen Bruchteil der Gesamtkosten aus, die ein Auto für den Halter mit sich bringt.


Der Allgemeine Automobilclub Deutschland (ADAC) hat die Mineralölgesellschaften und ihre Preisgestaltung laufend auf dem Kieker. Gerade in der vergangenen Woche hatte er angeprangert, dass der jüngste Preissprung angesichts des leichten Rückgangs der Produktkosten keineswegs gerechtfertigt sei. „Deutlich überhöht“, urteilt Club-Sprecher Andreas Hölzel aus München. Die Mineralölkonzerne hätten die niedrigen Preise für Rohöl nicht weitergegeben. Übers Wochenende seien die Preise jetzt deutlich gesunken. „Auf dem Niveau ist es o.k.“, sagt Hölzel. Er gibt die Devise an die Verbraucher aus, vor dem Tanken die Preise zu beobachten, zu vergleichen und die teuersten Anbieter einfach zu meiden.


Hölzel gibt konkrete Hinweise für Autofahrer, wann sie laut mehrjährigen Untersuchungen des ADAC für Sprit am wenigsten bezahlen: „Montag und Sonntag sind die günstigsten Tage zum Tanken.“ Sonntags liegt der Durchschnittspreis um 3,5 Cent unter dem Freitagspreis.



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