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Drei Einsätze für die Feuerwehrleute der Hamelner Wachbereitschaft

Rauchmelder verhindern schlimmere Folgen

HAMELN. Wie wichtig installierte Heimrauchmelder sind, zeigte sich erneut am Ostersonntag. Gleich dreimal mussten die Feuerwehrleute der Hamelner Wachbereitschaft ausrücken, weil die elektronischen Wächter Alarm geschlagen hatten. Durch das rechtzeitige Eingreifen der Feuerwehr kam es nicht zu größeren Schäden. Es blieb bei Entstehungsbränden. „Das hätte ohne die Rauchmelder ganz anders ausgehen können“, war sich Wachführer Andreas Kracht sicher.

veröffentlicht am 22.04.2019 um 15:31 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Um kurz nach 12 Uhr hatten Anwohner eines Mehrfamilienhauses am Jagauweg das unverkennbare Piepen eines Rauchmelders gehört. Das schrille Geräusch drang aus einer Erdgeschosswohnung. Da es auch verdächtig stark nach Rauch roch , wählten die Hamelner die „112“. Als die Feuerwehr eintraf , war die Wohnung stark verraucht. Nach Polizeiangaben hatte eine brennende Kerze Feuer an einem Tisch entfacht. Löschen mussten die Brandschützer nicht. Der Brand war von selbst erloschen. Die Bewohnerin soll einen Gottesdienst besucht haben, während es in ihrer Wohnung brannte, hieß es.

Gegen 19 Uhr rückte ein Löschzug zu einem Einsatz an der Liegnitzer Straße aus. Wieder piepte ein Heimrauchmelder, diesmal in einem Reihenhaus. Bewohner eines auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehenden Hauses hatten den Alarm gehört, waren dem akustischen Signal nachgegangen und riefen bei der Leitstelle an. Da auf Klingeln niemand öffnete, drückten die Feuerwehrleute die Haustür auf. Auf einem eingeschalteten Herd stand ein Kochtopf. Die darin befindliche Mahlzeit war verkohlt. Trupps trugen den Topf ins Freie und lüfteten das Wohnhaus.

Kaum zurück auf der Wache, mussten die Feuerwehrleute erneut in die Löschfahrzeuge steigen. In einem Wohnhaus an der Bergstaße in Klein Berkel war ein Feuer ausgebrochen. Ein Aerzener hatte mit seiner Mutter, sie wohnt in dem Haus, telefoniert. Im Hintergrund hörte der Mann den Signalton eines Rauchmelders. Der Aerzener sei sofort nach Klein Berkel gefahren, um dem Geräusch auf den Grund zu gehen, hieß es von der Feuerwehr. Tatsächlich schlug ein Melder Alarm – in einer Souterrainwohnung. Der Sohn kroch in den vom Feuer betroffenen Raum, stellte einen Herd ab und verschloss die Tür hinter sich. Eine Aktion, die sich der Mann als ehemaliger Feuerwehrmann offenbar zutraute, aber sehr gewagt war. Joel Kutzner und Sascha Babst trugen schweren Atemschutz, als die beiden Feuerwehrkräfte den völlig verrauchten Raum betraten und ein Fenster öffneten. Ursache der Verrauchung sei eine überhitzte Verbund-Glasplatte gewesen, sagten Polizeibeamte. Zu größeren Schäden sei es nicht gekommen, so die Polizei.



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