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Raubmord an Kaufmann - Prozess zieht sich in die Länge

veröffentlicht am 18.08.2011 um 17:45 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hodde

Hameln (ube). Der Prozess um den Raubmord an dem Hamelner Briefmarken- und Münzhändler Robert Hodde (53) zieht sich in die Länge – Adolf B.s (55) Verteidiger Dr. Holger Nitz und Dr. Angelika Bode haben jüngst mehrere Beweisanträge gestellt; zusätzliche Zeugen wurden bereits vernommen und werden womöglich noch gehört.

„Im Moment ist nichts entschieden – vieles ist noch offen“, resümiert Rechtsanwalt Ralf Wiesehöfer, der Stefan Hodde (47), den Bruder des Getöteten, als Nebenklage-Vertreter vertritt. Mit einem Urteil ist wohl nicht vor dem 7. November zu rechnen.
 Die Angeklagten Andrej L. (24) und Adolf B. (55) beschuldigen sich gegenseitig, den Hamelner Unternehmer umgebracht zu haben. Was sich am 21. November in Hoddes Wohnung an der Hamelner Schillerstraße 43 und in seinem „Phila-Studio“ an der Kaiserstraße 37 zugetragen hat, wissen wohl nur diese beiden Angeklagten. Doch: Wer sagt die Wahrheit – und wer lügt? Das herauszufinden, ist keine leichte Aufgabe für die 13. Große Strafkammer unter Vorsitz von Richter Wolfgang Rosenbusch. Hintergründe und Informationen zum Prozessverlauf lesen Sie in der Freitagsausgabe der Dewezet.



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