weather-image

Rattenfängerhaus: Verfahren gegen Stadt eingestellt

veröffentlicht am 16.01.2012 um 19:58 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

27. Januar: Die Bewohner des Rattenfängerhauses sind sauer auf die Stadt. Denn obwohl bekannt ist, dass das Haus verseucht ist, informiert die Stadt die Bewohner nicht umgehend.

Hameln (ube/CK).  Die Staatsanwaltschaft Hannover hat das Verfahren gegen Mitarbeiter der Stadt Hameln wegen Verdachts „der schweren Gefährdung durch Freisetzen von Giften“ eingestellt. Ein Zusammenhang mit der Ausgasung von Holzschutzmitteln im Rattenfängerhaus und der Krebserkrankung einer Bewohnerin habe sich nicht feststellen lassen, sagte Staatsanwältin Söfker.

Die Pächterin Christina Hartlieb-Fricke berichtet hatte hatte seinerzeit einen Zusammenhang zwischen ihrer Erkrankung und Schadstoffen, die aus den mit Holzschutzmitteln behandelten Balken entwichen waren, vermutet. Gestern teilte Staatsanwältin Kathrin Söfker auf Anfrage der Dewezet mit: „Das Verfahren ist eingestellt worden, weil ein Zusammenhang mit der Erkrankung einer Bewohnerin des Rattenfängerhauses und den Ausgasungen von PCP und Lindan nicht feststellbar war.“ Es hätten sich keine Anhaltspunkte für eine Straftat ergeben.

Christina Hartlieb-Fricke kommentiert das so: „Das ist für mich eine überraschende Kehrtwende der Beurteilung des Zusammenhangs zwischen der Schadstoffbelastung und meiner Gesundheit, da alle ärztlichen Untersuchungen dieses vermutet hatten.“ Die Stadt Hameln hatte auf Betreiben der Pächterin ein Fachbüro aus Garbsen mit der Untersuchung der Wohnung beauftragt. Das Ergebnis war eindeutig: Von „deutlichen bis sehr hohen Belastungen“ sprach seinerzeit der städtische Sprecher Thomas Wahmes.



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2019
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel

    Immobilien in Hameln: auf immo.dewezet.de finden Sie tagesaktuelle Angebote zur Miete und zum Kaufen

    Immobilien mieten

    Immobilien kaufen

    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt