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Ministerium erteilt keine Genehmigung

Rattenfänger darf nicht an die Ampel

HAMELN. Die Stadt wird keine Fußgängerampel mit dem Rattenfänger als Signalzeichen bekommen. Der Stadtrat hatte diesem Vorhaben zwar erst am Mittwoch zugestimmt. Das niedersächsische Verkehrsministerium hat nun aber Einspruch eingelegt. Die Rahmenbedingungen für eine Ausnahmegenehmigung hätten nicht vorgelegen, heißt es aus dem Hamelner Rathaus zu dieser Entscheidung.

veröffentlicht am 22.06.2018 um 16:10 Uhr

Der Touristenstadt Hameln hätte ein Rattenfänger-Ampel sicher gut zu Gesicht gestanden, aber aus den Plänen wird nun doch nichts. Foto: Pixabay
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Die Rahmenbedingungen für eine Ausnahmegenehmigung hätten nicht vorgelegen, heißt es aus dem Hamelner Rathaus zu dieser Entscheidung. Die Stadtverwaltung hatte eine solche Ausnahmegenehmigung beim Ministerium, das Fachaufsicht für Verkehrsfragen ist, beantragt. „Der Ratsbeschluss ist damit rechtswidrig“, teilt Stadtsprecher Thomas Wahmes auf Anfrage mit. Am Mittwoch hatte sich der Rat einstimmig für die Rattenfänger-Ampel, die eigentlich am Kastanienwall hätte eingerichtet werden sollte, ausgesprochen.

Die Nachricht aus dem Ministerium, keine Ausnahmegenehmigung zu erteilen, sei am Donnerstag im Rathaus eingegangen. Verkehrswacht Hameln und die Hameln Marketing und Tourismus GmbH hatten das Vorhaben ebenfalls unterstützt. Sogar ein Sponsor für das entsprechende Deckglas und die Montage war bereits gefunden worden. Die Verwaltung sieht nun keine Möglichkeit, doch noch eine Ampel mit Rattenfänger-Licht auszurüsten. Stadtsprecher Wahmes kündigt indes an, dass die Verwaltung für die nächste Ratssitzung nach der Sommerpause eine Vorlage vorbereitet, den Beschluss vom Mittwoch aufzuheben.



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