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Kosten für Schulzentrum Nord könnten auf über 22 Millionen Euro steigen

Ratsfraktionen erschrocken über steigenden Kosten

veröffentlicht am 06.12.2013 um 10:19 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Foto: Bilderbox Geld

Hameln (red). Die Ratsfraktionen reagieren erschrocken auf die Nachricht, dass die Kosten für das Schulzentrum Nord auf mehr als 22 Millionen Euro steigen könnten. Jetzt soll nach Einsparmöglichkeiten gesucht werden.

Neue Klassenräume, „Lernlandschaften“ und eine neue, gemeinsame Mensa – die Planungen der MOSAIK-Architekten aus Hannover für das Schulzentrum Nord klingen vielversprechend. Ein neuer Gebäudetrakt soll das Albert-Einstein-Gymnasium (AEG) und die Integrierte Gesamtschule (IGS) miteinander verbinden. Vertreter aller Ratsfraktionen bewerten die Pläne grundsätzlich positiv. Allerdings sorgen die Kosten für Stirnrunzeln: Eine erste Schätzung geht von 22,3 Millionen Euro aus.

Ursprünglich hatte die Stadt mit Kosten in Höhe von 18,6 Millionen Euro kalkuliert. Laut Verwaltung ist die Steigerung in erster Linie einer qualitativen Verbesserung für das gesamte Schulzentrum Nord geschuldet. Die Fraktionsvorsitzenden, die von Oberbürgermeisterin Susanne Lippmann über die neueste Entwicklung informiert wurden, reagierten erschrocken. „Wir sind in großer Sorge, weil wir nicht wissen, wie wir das stemmen sollen“, hieß es. Und auch die Rathaus-Chefin betonte: „Die Mehrkosten sind nicht ohne weiteres finanzierbar.“

Die Stadt wird nach den Worten der Oberbürgermeisterin die Planung inklusive Kosten jetzt in den Gremien zum Schulzentrum Nord vorstellen, die intensiv nach Einsparmöglichkeiten suchen müssten. Aus Sicht der Fraktionsspitzen ist es nun entscheidend, ob der Landkreis Hameln-Pyrmont bereit ist, sich finanziell stärker einzubringen. Während der Zusammenkunft im Rathaus verwiesen die Vertreter der Ratsfraktionen darauf, dass die gutachterliche Überprüfung der ursprünglichen Planung insbesondere auf Wunsch des Landkreises erfolgt sei. Nun müsse auch gemeinsam die Finanzierung sichergestellt werden.

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