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„Wir haben eine schnelle Löschtruppe und eine moderne Ausrüstung“

Rathing: Für ein Großfeuer in der Altstadt ist die Feuerwehr gerüstet

Hameln (tis). Bei einem Großfeuer wurden gestern Morgen in der Northeimer Altstadt sieben Häuser vernichtet. Ein Szenario, das auch der Hamelner Altstadt drohen könnte. Die Feuerwehren der Stadt sind aber vorbereitet, auch wenn es direkte Notfallpläne nicht gibt.

veröffentlicht am 06.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 03:41 Uhr

Malerisch  – aber eng bebaut: Die Hummenstraße.  Foto: Dan
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„Wir haben einen gravierenden Pluspunkt, dass wir dank unserer hauptberuflichen Wachbereitschaft sehr schnell mit einer Löschgruppe, die in der Regel aus neun Leuten besteht, vor Ort sind“, erklärt Stadtbrandmeister Gerhard Rathing. So können oft genug Brände noch in der Entstehungsphase gelöscht werden. Außerdem werden bei einer bestätigten Feuermeldung aus der Altstadt sofort zwei Löschzüge der Ortsfeuerwehr Hameln mit freiwilligen Brandschützern alarmiert, sodass weiter rund 40 Mann kurze Zeit später zur Verfügung stehen. Auch die Löschtaktik wird einem Feuer in einer so dichten Bebauung wie der Altstadt angepasst. Umgehend würden etwa angrenzende Häuser evakuiert. Stadtbrandmeister Rathing: „Natürlich hat die Menschenrettung oberste Priorität. Danach würden wir unser Hauptaugenmerk aber darauf legen, eine Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Das könnte sogar so weit gehen, dass wir ein brennendes Objekt aufgeben und uns ganz auf den Schutz der Nachbarhäuser konzentrieren.“ Die Feuerwehr Hameln hält zudem zwei Drehleitern vor, nicht zuletzt wegen der Gefahren bei einem Brand in der Altstadt. „Eine solche Drehleiter ist wichtig für die Rettung von Menschen. Sie leistet aber auch wertvolle Hilfe bei der Brandbekämpfung“, betont Ortsbrandmeister Emil Burose. Eine Tatsache, der auch die Stadt Hameln Rechnung zollt. Im Herbst dieses Jahres wird eine alte Drehleiter durch eine hochmoderne Leiter ersetzt, mit der Brandherde durch eine Spezialtechnik noch gezielter erreicht werden. Ortsbrandmeister Burose berichtet, dass seine Männer immer wieder in der Altstadt üben: „Ein Mehr an Übungen scheitert aber daran, dass wir auf wenig Bereitschaft stoßen, uns Objekte zur Verfügung zu stellen. Obwohl das nur von Nutzen für die Besitzer sein kann.“

Bürger können zum Brandschutz beitragen

Wilhelm Scharenberg, stellvertretender Abteilungsleiter bei der Feuerwehr Hameln und für den vorbeugenden Brandschutz zuständig, verweist auf die zahlreichen Brandmeldeanlagen in den Geschäftshäusern: „Sie sorgen dafür, dass Feuer rechtzeitig erkannt werden, auch nachts.“ Der Brandamtmann mahnt aber auch die Bewohner und Bürger an, ihren Teil zum Brandschutz in der Altstadt beizutragen: „Straßen und Wege sollten nicht durch Autos, Verkaufsstände oder Sitzmöbel verstellt werden. Dann kommen wir mit den Löschfahrzeugen nicht mehr durch.“ Auch Hydranten sollten stets frei zugänglich sein.



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