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Herkömmliche Fahrräder bereits im Einsatz

Rathaus will auf E-Bikes umsatteln

HAMELN. Dieses Mal ist die Stadtverwaltung der Politik einen Schritt vorausgewesen: Die Ratsgruppe SPD/Linke/Grüne wollte von der Stadt die Ausstattung der Verwaltung mit E-Bikes, also mit Elektroantrieb unterstützten Fahrrädern, prüfen lassen. Doch damit ist die Stadtverwaltung bereits aus eigenem Antrieb heraus befasst. Bereits zwei herkömmliche Dienstfahrräder seien im Einsatz - E-Bikes sollen noch dazukommen.

veröffentlicht am 09.11.2017 um 18:50 Uhr

Zwei herkömmliche Fahrräder sind bei der Stadtverwaltung bereits im Einsatz, das Motto: „Fahrradfreundliche Stadt Hameln“, wie am Gepäckträger zu lesen ist. Foto: Stadt Hameln/pr
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Derzeit führe die Verwaltung eine interne Umfrage durch nach dem möglichen Bedarf an E-Bikes und ermittele, in welchem Rahmen sie eingesetzt werden könnten und in welchem Umfang dadurch Geld gespart werden könne. Wilde gehe aber davon aus, dass die Stadt auf kurz oder lang über einen gewissen „Dienst-E-Bike-Pool“ verfügen werde. Die E-Bikes, welche die Stadt für die Anschaffung bereits ins Auge gefasst habe, lägen preislich bei um die 3000 Euro pro Stück.

Hans Wilhelm Güsgen (FDP) gab sich von dem Bestreben der Stadtverwaltung „positiv überrascht“, so wie er auch dem Antrag von Rot-Rot-Grün „im Grunde positiv“ gegenüberstehe. Der Antrag sei nur obsolet, da die Verwaltung ja bereits entsprechend handele.

Die Ratsgruppe SPD/Linke/Grüne wollte beantragen, die Stadt prüfen zu lassen, wie viele E-Bikes nötig seien und welche Kosten dabei entstünden, die Verwaltung sowie den Betriebshof mit ausreichend E-Bikes auszustatten. So könne etwa die Einhaltung von Parkverboten doch auch mit E-Bikes geprüft werden, anstatt mit Autos, wie Sven Kornfeld (Grüne) anmerkte. Darüber hinaus solle die Verwaltung dem Antrag zufolge prüfen, welche Einsparungen sich ergäben, wenn durch den Einsatz von E-Bikes denn weniger Dienstfahrten mit dem Auto beziehungsweise Anschaffungskosten für Dienstwagen anfielen.

Als Vorbild verwies die Ratsgruppe auf die Stadt Düsseldorf: Dort sind demnach bereits 25 Angestellte des Ordnungsamtes nahezu täglich mit acht Dienstfahrrädern im Einsatz. Auf diese Weise könne eine Stadt als Vorreiter im Umweltschutz in Erscheinung treten.

Der Ausschuss stimmte mehrheitlich für den Antrag. Allerdings wies Hermann Aden von der Stadtverwaltung darauf hin, dass die zuständige Abteilung, „Zentrale Dienste“, krankheitsbedingt bereits derart belastet sei, dass die Bearbeitung des Antrags nicht sofort erfolgen könne.

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