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Rathaus, was nun: Sanieren oder abreißen?

veröffentlicht am 30.11.2012 um 17:25 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Hameln (wer). „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen“, hat Helmut Schmidt einmal formuliert. Aber der Altkanzler stand auch nie vor einer „Teeküche“ im Hamelner Rathaus. Man entdeckt sie in Miniaturformat in einem Wandschrank, der ein klaustrophobisch enges Büro noch enger aussehen lässt.

Und doch wirkt dieses Büro irgendwie heimelig, verglichen mit dem Tunnelgang dorthin, der unweigerlich an einen Luftschutzkeller denken lässt.
Es mehren sich die Stimmen, die sagen, dass die geplante Sanierung dieses Rathauses, die sieben Millionen Euro verschlingen soll, ohne an den desolaten Zuständen etwas zu ändern, ihr Geld nicht wert ist. Sieben Millionen Euro fast nur für Brandschutz und neue Fahrstühle, das ist zum Fenster herausgeworfenes Geld.
Und je tiefer die Planer in die Details vordringen, wie jüngst bei der Konzeption der neuen Fahrstühle im Hochhaus, desto deutlicher wird, dass es am Ende bei sieben Millionen nicht bleibt.
Seitdem macht das Wort der „Kernsanierung“ die Runde. Wenn schon sanieren, dann richtig, sagen die Befürworter der „großen Lösung“, bei der auch Büros neu zugeschnitten und die Arbeitsbedingungen spürbar verbessert werden sollen. Unter allen Schwierigkeiten, die die vorhandene Bausubstanz auferlegt. Und mit Kosten, die weit jenseits von zehn Millionen Euro liegen dürften.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der Dewezet.



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