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Frauenhaus hat nicht genug Platz

Rat fordert Wohnungen für Frauen

HAMELN. Die Stadt soll das Frauenhaus bei der Wohnungsbeschaffung für in Not geratene Frauen unterstützen. Einstimmig votierte der Rat in seiner jüngsten Sitzung für einen Antrag der Ratsgruppe SPD/Die Linke.

veröffentlicht am 14.01.2019 um 15:36 Uhr

Weil die Frauen auf dem Wohnungsmarkt nicht schnell genug Wohnungen finden, sind sie länger auf das Frauenhaus angewiesen, das dann keine neuen Frauen aufnehmen kann. Foto: Archiv/Dana
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Dieser sieht vor, dass die Stadtverwaltung prüft, ob über die Hamelner Wohnungsbaugesellschaft (HWG) und die Gesellschaft für sozialen Wohnungsbau und Projektentwicklung (GSW) Wohnungen für Frauen mit Kindern, die im Frauenhaus unterkommen, Wohnungen vermittelt beziehungsweise zur Verfügung gestellt werden können. Untersucht werden solle zudem, welche Möglichkeiten es gebe, die Bezahlung der Wohnungen zu unterstützen. So könnten dafür womöglich Fördermittel aus dem Bundesprogramm gegen Gewalt gegen Frauen beantragt werden.

Auch der Kreistag hatte das Thema auf der Agenda und die Kreisverwaltung damit beauftragt, eine Übergangswohnung für Frauen zu finden.

Hintergrund: 2018 wurde festgestellt, dass die Anzahl der Frauen, die vom Frauenhaus abgelehnt werden müssen, stark angestiegen war. Der Grund: Auf dem Wohnungsmarkt gibt es nicht genug Wohnungen, sodass die Frauen länger auf das Frauenhaus angewiesen sind, das dann keine weiteren Frauen aufnehmen kann.



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