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Oft sind die Anwohner selbst verantwortlich / Falschparker sorgen für Behinderungen

Raser bringen die Bürger „auf die Palme“

Hilligsfeld (gro). Mehr als unbefriedigend ist für viele Hilligsfelder die Verkehrssittuation im Ort – das bringt sie „auf die Palme“. Luft machten sich einige in der Fragestunde der letzten Ortratssitzung und warfen Ortsbürgermeister Walter Bödecker und seinen Ortsratsmitgliedern Untätigkeit vor. Trotz 30er Zonen werde im Ort gerast, und das Parkverhalten führe zu Verkehrsbehinderungen.

veröffentlicht am 01.05.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 00:21 Uhr

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Seiner Zusage, sich die Situation nochmal vor Augen zu führen und etwas zu unternehmen, kommt Bödecker jetzt nach. „Innerhalb der nächsten Wochen wird in der Hasperder Straße ein „Smily“ aufgebaut. „Da kann dann jeder selbst feststellen, ob er die vorgeschriebene Geschwindigkeit einhält oder nicht“, sagt Bödecker. Seine Stellvertreterin Heidemarie Neumann: „Vielleicht helfen auch Gespräche, Einsicht zu erreichen.“ Von den geforderten Blitzaktionen halten beide nicht viel, denn man wolle nicht gleich „mit Kanonen auf Spatzen“ schießen.

Kritisch sieht Waltraud Vijay das Rasen. Ihre Beobachtung: „Obwohl Mütter hier für ihre Kinder und deren Sicherheit demonstriert haben, halten sie sich selbst nicht an die vorgeschriebenen 30 km/h.“ Besonders auffällig sei das in den Morgenstunden, so Monika Greve. „Da geht es mit quietschenden Reifen durch die Kurven“, so ihre Beobachtung.

Zu Verkehrsbehinderungen, insbesondere in der Hasperder Straße führt nach Ansicht der aufgebrachten Bürger das Parken der Autos. Auf Grund der abgesenkten Bürgersteigkanten werde hier einfach der Gehweg als Parkraum genutzt. „Für Mütter mit Kinderwagen ist das ganz schlimm. Mein Vorschlag, damit alle durchkommen und Sicherheit für alle gewährt ist: Parken nur auf einer Straßenseite“, so Lothar Greve. Waltraud Ludwig sieht das als Anwohnerin der Hasperder Straße anders. „Wo sollen die denn sonst parken? Würden die Autofahrer ihre Wagen wie vorgeschrieben abstellen, würde hier gar nichts mehr gehen.“ Fest steht für alle, ob Bürger oder Politiker: Die Situation ist unbefriedigend. Wird vorschriftsmäßig geparkt, kommt es zu Behinderungen, ja, teilweise Stillstand, die Busse der KVG bleiben zeitweise stecken. Wird auf dem Bürgersteig geparkt, kommt es zu Behinderungen für die Fußgänger. „Aber“, so Heidemarie Neumann, „wir kommen der Aufforderung unserer Bürger nach, die Situation nochmal zu prüfen.“ Schließlich gehe es um die Sicherheit aller Bürger, und das sei das wichtigste bei dieser Verkehrssituation.



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