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Mit Kettensäge und Vorschlaghammer

Randalierer zerstört Gartenhaus

Hameln. „Der Täter hat sich hier ausgetobt wie ein Tollwütiger“, meint Gabriele Ulbrich und schüttelt mit dem Kopf. Auf dem Rasen liegen große und kleine Trümmerteile. Die Hamelnerin ist seit Anfang des Jahres Eigentümerin eines 3200 Quadratmeter großen Kleingartens an der Wehler Marsch. Darauf stehen eine größere Laube und ein Geräteschuppen. Ein Unbekannter hat sich auf ihrem Grund und ausgetobt - mit Kettensäge und Vorschlaghammer.

veröffentlicht am 01.05.2016 um 14:32 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

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Ulrich Behmann

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Ulrich Behmann Chefreporter zur Autorenseite
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Vieles wurde kurz und klein geschlagen. Sogar in dem aus Betonsteinen gemauerten Schornstein klafft ein meterhohes Loch. Der Täter hat hölzerne Stützbalken durchtrennt und dadurch den Schuppen zum Einsturz gebracht. Eine Außenwand des 30 Quadratmeter großen Gartenhauses fehlt, Dachbahnen wurden abgerissen, Fensterscheiben eingeschlagen. Polizisten suchen am Tatort nach Spuren, machen Fotos. Sie ermitteln wegen der „Zerstörung von Bauwerken“ - das ist keine alltägliche Straftat.

Was war das Motiv des Unbekannten? Sonderbar: Aus Panzerband hat der Kriminelle Buchstaben geformt: An einer Wand hinterließ er das Wort „FUCK“. Ebenfalls merkwürdig: Drei Farbausdrucke, die an die Laube geklebt wurden. Darauf ist ein gelbes Schild zu sehen, auf dem „Lebensgefahr“ steht. Was wollte der Täter damit bezwecken?

Die Polizei hat die Hoffnung, dass Anwohner der Lemkestraße in der Nacht Klopf- und Sägegeräusche gehört haben. Gabriele Ulbrich hat das Grundstück am Freitagabend gegen 19 Uhr verlassen und ist am Samstag um 14 Uhr zurückgekehrt. In dieser Zeit muss der Unbekannte zugeschlagen haben. Hinweise auf verdächtige Personen nimmt die Wache unter 05151/933222 entgegen.

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