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Museumsausstellung für jedermann soll erweitert werden / Auch Veranstaltungen geplant

Räderwerk: Mehr Platz für neue Stücke

Hameln (mk). Ein Museum für jedermann soll es sein – das alte Räderwerk in der Marienthaler Straße in Hameln. Dort fand zum vierten Mal eine Ausstellung von Erinnerungsstücken aus dem 20. Jahrhundert rund um Oldtimer aus der Region Hameln und dem Weserbergland statt. Dabei wurde noch einmal in den Fokus gerückt, dass dieses Museum nicht als ein reines Auto-, sondern als ein Jedermann-Museum konzipiert ist. Der Schwerpunkt liegt zwar noch immer auf Oldtimern, jedoch werden auch andere Sachen ausgestellt. Alte Plakate von Kinofilmen, Spielsachen und vieles mehr.

veröffentlicht am 22.11.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 07.11.2016 um 13:41 Uhr

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„Der Vorteil am Jedermann-Museum ist, dass es sich für die ganze Familie lohnt. Der Vater guckt sich die Oldtimer an, die Kinder alte Spielsachen und die Mutter alte Kinoplakate, die Erinnerungen wecken“, so Thomas Reinecke, erster Vorsitzender des Räderwerks. Und das Museum soll nicht nur für Besucher jeder Couleur geeignet sein, sondern auch dazu aufrufen, sich aktiv an der Ausstattung zu beteiligen. So werden u. a. Informationen, Prospekte, Bilder und Produkte der Firmen „Hund“ und der „Vereinigten Wollwarenfabrik Marienthal/Hameln“ für das Museum gesucht. Die Firma „Hund“ war früher führend bei der Produktion von Autopolstern und Schonbezügen, die „Vereinigten Wollwarenfabrik Marienthal/ Hameln“ produzierten bis vor drei Jahren in Hameln.

Unter dem Motto „neues altes Zuhause“ soll die Ausstellung auch zum Treffpunkt für ehemalige Mitarbeiter der Wollwarenfabrik werden. „Ziel ist es, ein geselliger Treffpunkt zu sein und die Geschichte zu dokumentieren und aufleben zu lassen“, erklärt Thomas Reinecke die Pläne des Räderwerks.

Mit den Besucherzahlen ist er zufrieden: „60 Leute waren hier. Zwar sind das nicht so viele wie bei dem großen Museum in Hameln, doch für unsere Verhältnisse ist das schon ordentlich, und so konnte man auch in Ruhe mit jedem Gast sprechen“, freut sich Reinecke. Bei dieser Gelegenheit wurden auch gleich neue Mitglieder für das Räderwerk gewonnen. Weitere Pläne sehen vor, die alte Industriehalle um 250 Quadratmeter zu erweitern, um mehr Platz für neue Ausstellungsstücke zu schaffen. In der ersten Etage soll zudem Platz für Veranstaltungen geschaffen werden.

Alte Autos gibt’s im Räderwerk natürlich auch – in Zukunft will man sich allerdings breiter aufstellen.

Foto: mk

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