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Radfahr-Rüpel sollen kräftiger zur Kasse gebeten werden

veröffentlicht am 16.08.2012 um 17:29 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:33 Uhr

Fahrradfahren ist in der Fußgängerzone verboten. Viele tun es dennoch. Foto: wfx

Hameln (ni). Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer will an der Bußgeldschraube für Radfahrer drehen. Verkehrsrowdys sollen künftig kräftiger zur Kasse gebeten werden. Ob der verschärfte Griff ins Portemonnaie eine erzieherische Wirkung entfaltet, ist unter Experten umstritten.

Von 2006 bis heute hat die Behörde insgesamt 1500 Bußgeldbescheide an Radler rausgeschickt. Getroffen hat es überwiegend Radler, die trotz eindeutigen Verbotes in der Fußgängerzone in die Pedale getreten haben oder im Dunkeln ohne Licht unterwegs waren. Auch die Zahl der Verkehrsunfälle, an denen Radler beteiligt waren, bewegt sich seit Jahren auf gleichem Niveau. 193 waren es nach der Polizeistatistik im vergangenen Jahr; in 17 dieser Fälle verursachten Radler die Unfälle, meist durch Missachtung der Vorfahrt. Auffallend ist laut Polizeioberkommissar Jörn Schedlitzki allerdings, dass die Zahl der schwer verletzten Radler – 33 in 2011 – zugenommen hat. Eine Erklärung dafür gebe es nicht.

An welchen Ecken in Hameln Radler gerne mal zu Verkehrssündern werden, erfahren Sie in der Dewezet.

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