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Fahrbahn der Münsterbrücke ist für sie ab heute tabu

Radfahrer müssen schieben

Hameln (ni). Radler werden ab heute auf der Münsterbrücke ausgebremst. Ob stadteinwärts oder -auswärts: Sie müssen absteigen und schieben. Bis gestern war es Radfahrern in Richtung Innenstadt noch erlaubt, in die Pedale zu treten. Sie durften im Baustellenbereich die Fahrbahn benutzen. Nur wer den sichereren, einst kombinierten Rad- und Fußweg wählte, musste absteigen, weil dieser Weg wegen der Bauarbeiten zum reinen Fußweg zurückgestuft wurde. Gestern nun hat sich die Verkehrsunfallkommission auf Anraten eines Vertreters der Straßenbaubehörde entschieden, die Regeln zu ändern. Danach ist es jetzt auch den Radfahrern, die in die Stadt unterwegs sind, verboten, sich gemeinsam mit den Autos durch die Baustelle zu schlängeln. Sie müssen auf den Fußweg ausweichen und schieben – „im Interesse der eigenen Sicherheit“, sagt Jörn Schedlitzki. Für Radler sei die Baustellendurchfahrt mit dem scharfen Knick einfach zu gefährlich gewesen, so der Sprecher der Hamelner Polizei. Für Radfahrer, die stadtauswärts fahren, bleibt alles beim Alten. Sie können auf dem neuen Teil der Münsterbrücke den Radweg benutzen – allerdings nur bis zu Inselstraße. Wer nicht nur aufs Werder, sondern an das andere Weserufer will, muss durch die Unterführung an der Papenstraße die Seite wechseln und die Brücke zu Fuß überqueren.

veröffentlicht am 05.05.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 17:41 Uhr

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