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Neue Schilder werden aufgehängt

Radfahren im Bürgergarten nun erlaubt? „Nicht offiziell“

HAMELN. Nicht besonders einlandend: Acht Verbote empfangen Besucher bisher auf dem Schild am Eingang des Bürgergartens bisher. In der kommenden Woche soll sich das ändern. Am Freitag trafen zwei neue Schilder bei der Stadtverwaltung ein, „spätestens am Dienstag“ sollen sie aufgehängt werden.

veröffentlicht am 08.02.2019 um 14:04 Uhr

Am Freitag trafen die neuen Schilder in Hameln ein. Künftig darf auch der Hund in den Park. Im höflichen Hinweistext steckt dafür ein Grammatikfehler: „... kein anderer Mitnutzer oder Mitnutzerin“. Foto: Stadt Hameln
Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite
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HAMELN. Nicht besonders einlandend: Acht Verbote empfangen Besucher bisher auf dem Schild am Eingang des Bürgergartens bisher. Fußball, Hunde, Radfahren, Camping, Alkohol, Musik, Feuer, Skaten – alles nicht erlaubt. In der kommenden Woche soll sich das ändern. Am Freitag trafen zwei neue Schilder bei der Stadtverwaltung ein, „spätestens am Dienstag“ sollen sie aufgehängt werden. Statt diverser Verbote setzt die Stadt nun auch auf Gebote – und lässt zu, was ohnehin längst geschieht. Ballspielen ist nun in Ordnung und auch angeleinte Hunde dürfen in den Park. Für ihre Hinterlassenschaften werden Tütenspender aufgestellt.

Auch der durchgestrichene Radfahrer fehlt auf dem neuen Schild. Hier tut sich jedoch eine kleine Grauzone auf. Denn laut der städtischen Gefahrenabwehrverordnung ist in öffentlichen Grünanlagen der Stadt das Radfahren und Skaten weiterhin nicht erlaubt. „Allerdings soll der Bürgergarten ja auch eine Art Naherholungsrefugium sein. Wenn jemand mit dem Rad kommt und sich dann auf eine Bank setzt, wird da niemand etwas gegen sagen“, relativiert Rathaussprecherin Janine Herrmann, „offiziell erlaubt ist es jedoch nicht.“ Letztlich komme es auf die gegenseitige Rücksichtnahme an. So steht es auch auf den neuen Schildern. In fünf Sprachen werden die „Nutzer und Nutzerinnen“ nun gebeten, sich so so zu verhalten, dass keine anderen gefährdet, geschädigt oder „mehr als nach den Umständen unvermeidbar“ behindert oder belästigt werden.

2 Bilder
Angestaubt und nun bald Geschichte: Manches Verbot hatten mit dem Leben im Bürgergarten ohnehin nicht mehr viel zu tun. Foto: Dana


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