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Qualität und Preis von Tannenbäumen unterscheiden sich

veröffentlicht am 19.12.2011 um 15:25 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Von Karin Rohr
Hameln. Die Nordmanntanne ist der Deutschen liebster Christbaum. Dem kann Georg Pape, der Bäume aus Bontkirchen im Sauerland auf dem Marktkauf-Parkplatz am Reimerdeskamp anbietet, nus zustimmen: Über 70 Prozent seiner Kunden kaufen die hautfreundlichen „Nordmänner“. Einst war die Rotfichte mit ihren hoch gereckten Zweigen der Star in heimischen Weihnachtsstuben. Doch sie hat an Popularität eingebüßt und wird, wie auch die intensiv duftende Blaufichte oder die pazifische Edeltanne Nobilis, weniger nachgefragt.

Bei Hermann Schlichting, der an der Lohstraße Bäume von der Plantage Henning Priesett aus Bad Münder anbietet, sind sogar 90 Prozent der verkauften Tannen „Nordmänner“. Anders sieht es bei Stephan Cherek, der im Garten der Gaststätte „Zum Schultheiß“ sein Weihnachtsbaumrevier bezogen hat, aus: Zum ersten Mal machen hier nicht die „Nordmänner“ das Rennen - die Blaufichte zieht mit. Vermutlich liegt’s am günstigeren Preis. Denn nicht nur in ihren Eigenschaften, sondern auch ihrem Verkaufswert unterscheiden sich die Arten:

Zwar variieren die Preise für die Tannenbäume von Anbieter zu Anbieter, grundsätzlich richten sich aber immer nach Art und Größe. Am günstigsten ist die schnell nadelnde Rotfichte: Den Einmeter-Baum gibt’s schon für 11 Euro. Eine 75-Zentimeter-Blaufichte ist bereits für 8 Euro zu haben. Nordmanntannen sind hingegen wesentlich teurer. Ein Dreimeter-Baum kostet 63 Euro - 30 Euro mehr als eine entsprechend große Blaufichte.



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