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Pyrmonter Straße bis zum Herbst ein Nadelöhr

Geduldsprobe für Autofahrer auf einer der Hauptverkehrsadern in Hameln

veröffentlicht am 29.04.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 01.11.2016 um 12:41 Uhr

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Frank Neitz

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Frank Neitz Reporter / Fotograf zur Autorenseite
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Hameln. Die Baken, die seit gestern auf der Pyrmonter Straße stehen, verheißen für Autofahrer, die täglich auf der Pyrmonter Straße unterwegs sind, auf den ersten Blick nichts Gutes. Denn hier wird ab heute gebuddelt. In den nächsten Monaten kann es dort zu Hauptverkehrszeiten richtig eng werden. Unter der Bundesstraße wird am Kanalnetz gearbeitet und anschließend bekommt die Straße eine neue Fahrbahndecke.

Zunächst sanieren die Abwasserbetriebe Weserbergland einen unter der Fahrbahn verlaufenden Mischwasserkanal. Im Abschnitt zwischen der ehemaligen Eisenbahnbrücke und der Einmündung zum Pflümerweg wird der Verkehr voraussichtlich bis Mitte Juni auf jeweils einem Fahrstreifen an der Baustelle vorbeigeführt. Das Tochterunternehmen der Stadt will nach eigenem Bekunden sicherstellen, dass Autofahrer durch die jetzt beginnenden Arbeiten so wenig wie möglich behindert werden.

Daher setzen die Abwasserbetriebe bei der Sanierung des Mischwasserkanals auf ein sogenanntes „Berstlining“-Verfahren.

„Ein neues Rohr wird in die alte Abwasserleitung eingezogen. Dieses geschieht, ohne Gräben auszuheben oder großflächig die Fahrbahn aufzureißen. Mithilfe des neuen Rohres wird die alte Leitung aufgeweitet, nur an den Endpunkten des Leitungsabschnittes muss noch gebuddelt werden“, beschreibt Stadtsprecher Thomas Wahmes die Vorgehensweise.

Nach Abschluss dieser Tiefbauarbeiten wird es allerdings noch zu weiteren Behinderungen kommen. Ab der zweiten Junihälfte werden Parkbuchten und Bushaltestellen an der Pyrmonter Straße erneuert, wie die Stadt mitteilt. Richtig eng soll es dann ab Mitte Juli werden. Dann wird bis voraussichtlich Mitte September im Auftrag der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, im gesamten Bereich zwischen dem Knoten Fort Luise und der Hochstraße die Fahrbahndecke erneuert.

„Staus und Behinderungen, vor allem während des Berufsverkehrs, werden sich nicht vermeiden lassen. Um Behinderungen so gering wie möglich zu halten, wurden die Arbeiten in die Sommerferien gelegt, da die Verkehrsbelastung dann deutlich geringer ist“, heißt es aus dem Rathaus. Im Zuge der Bauarbeiten sollen auch zwei Unfallschwerpunkte entschärft werden. Eine durchgehende Doppelstrichmarkierung soll in Zukunft das Linksabbiegen auf der Pyrmonter Straße, wodurch es zu vielen Auffahrunfällen gekommen ist, verbieten.

Und für Verkehrsteilnehmer, die sich aus Richtung der alten Weserbrücke und Klütstraße auf die Pyrmonter Straße einfädeln, entfällt bald der dort erforderliche extreme Schulterblick. Bereits auf der Hochstraße soll der stadtauswärts fahrende Verkehr auf die linke Fahrspur geführt werden. Dadurch kann eine Einfädelungsspur eingerichtet werden, wie Markus Brockmann, Leiter des Geschäftsbereichs Hameln der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, mitteilt.

Zwei statt vier Spuren: In den nächsten Monaten wird es auf der Pyrmonter Straße eng. Grund sind Bauarbeiten am Mischwasserkanal, die sich bis in den Herbst hinein hinziehen werden.fn



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