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Protest in der Emmernstraße

veröffentlicht am 29.03.2010 um 20:50 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (ni).  Die Anwohner und Geschäftsleute der Emmernstraße könnten am Ende die Gelackmeierten sein: Von der Modernisierung der Hamelner Fußgängerzone haben sie nichts, denn die reicht nicht bis vor ihre Haustüren. Aber die Hauptlast des Baustellenverkehrs sollen sie trotzdem tragen.
 Gestern Vormittag hat die Stadt Hameln den Auftrag für die Neugestaltung des Pferdemarktes mit einem Volumen von rund 1,4 Millionen Euro offiziell an die „Kögel Bau GmbH & Co. KG“ in Bad Oeynhausen vergeben. 

 Auf die Anlieger der Emmernstraße kommt jetzt jede Menge Lärm zu: Sie sollen den gesamten Schwerlastverkehr erdulden, der im Zuge der Bauarbeiten am Pferdemarkt anfällt. Dabei lässt sich die Anlieferung von Material laut Büschenfeld noch so organisieren, dass sie vor der Öffnung der Geschäfte erfolgt, Der Bodenaushub dagegen müsse Zug um Zug abgefahren werden, „das ist logistisch gar nicht anders zu lösen“.  Die Stadt Hameln kündigt an, "unter Umständen" andere Möglichkeiten zu prüfen - das reicht Klaus Pfisterer nicht. Der Geschäftsmann aus der Emmernstraße (Modelleisenbahnen) befürchtet massive Umsatzeinbußen. Er und seine Nachbarn wollen nicht widerstandslos schlucken, was die Verwaltung ihnen vorsetzt. Pfisterer: „Vielleicht geht es ja nur mit einer Protestaktion, bei der wir den Baustellenverkehr ein bisschen behindern, damit man uns ernst nimmt.“
 Für den 7. April hat die Stadt zu einem Treffen mit Anliegern und Bauunternehmen eingeladen, bei dem auch der Baustellenverkehr Thema sein wird.  



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