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Protest der Lehman-geschädigten

veröffentlicht am 17.06.2010 um 18:24 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (roh). Rund 40 Geschädigte der Lehman-Pleite sind  aus Hannover, Hildesheim, Minden und dem heimischen Umland nach Hameln gereist, um vor den Filialen der Targo-Bank und der Dresdner Bank für eine Entschädigung ihrer Verluste zu protestieren. Die meisten deutschen Banken hätten den späteren Opfern der Lehman-Pleite Angebote gemacht, sagt Nicolas Ewald. Ganz bewusst hätte man sich für die Protestaktion die Hamelner Filiale der Targo-Bank ausgesucht, denn laut Ewald, Organisator und Moderator der Mahnwache, sei es vor allem dieses Institut, das einen Großteil der Geschädigten nicht zufriedenstellen könne.

„Die Targo-Bank entschädigt nur Kunden, die vorher ihr Geld weder in Aktien, noch in Zertifikaten angelegt hatten“, so Ewald und weiter: „Wir alle haben aber zuvor schon vertrauensvoll unser Geld angelegt und deswegen sollen wir jetzt nichts zurück bekommen.“



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