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Für die Zukunftswerkstatt geht’s mit „Hameln 2030“ in die zweite Runde / Bürger können online abstimmen

Projekt für Bundespreis nominiert

HAMELN. Das Projekt „Hameln 2030“ ist seit Juni 2017 zwar abgeschlossen, trotzdem wird darüber noch geredet. Auch in Berlin ist es Gesprächsthema. Die Zukunftswerkstatt ist bei dem Wettbewerb „Ausgezeichnet! Wettbewerb für vorbildliche Bürgerbeteiligung“, der vom Bundesministerium für Umweltt initiiert wurde, nominiert worden.

veröffentlicht am 12.07.2018 um 14:10 Uhr
aktualisiert am 12.07.2018 um 18:20 Uhr

Das Projekt „Hameln 2030“ hat in Berlin gute Karten. foto: stadt hameln
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Aus über 160 Bürgerbeteiligungsprojekten aus dem gesamten Bundesgebiet wurden zwölf ausgewählt. Alle eingereichten Projekte wurden von einer interdisziplinär zusammengesetzten Experten- und Bürgerjury bewertet. Für die ausgewählten Projekte geht es jetzt in die zweite Runde.

Für die entscheidende Jurysitzung im September werden die Nominierten nach Berlin eingeladen. Dort haben sie die Möglichkeit, ihr Projekt in einer kurzen Präsentation vorzustellen und mögliche Fragen der Jury persönlich zu beantworten. Anschließend wählt die Jury die finalen Gewinner-Projekte aus.

Der Wettbewerb soll dazu beitragen, vorbildhafte Bürgerbeteiligungsprozesse sichtbar zu machen und damit einen Impuls zu geben, die Qualität von Bürgerbeteiligungsprozessen weiter zu steigern. „Genau das wollen wir auch in Berlin zeigen. Hameln 2030 war ein voller Erfolg und allein schon auf die Nominierung können wir sehr stolz sein“, sagt Projektleiterin Dr. Gesa Snell.

Es gibt insgesamt drei Kategorien, die ausgezeichnet werden: Vorhaben (zum Beispiel konkrete Bau-, Raumordnungs-, und Naturschutzvorhaben vor Ort), Strategien (zum Beispiel Verfahren, bei denen Bürgerinnen und Bürger bei der programmatischen oder strategischen Politikgestaltung mitreden können) und Regelungen (zum Beispiel frühe Beteiligung bei Gesetzen, Verordnungen oder Satzungen).

Die Bürger können mithelfen, dass Hameln 2030 in Berlin ausgezeichnet wird. Denn noch bis Freitag, 3. August, kann online für das Projekt abgestimmt werden. Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger.

Die Ergebnisse der Umfrage fließen in die endgültige Entscheidung der Jury ein. Mitmachen kann jeder Bürger auf der Website des Bundesministerium: https://survey.ifok.de/438663.red

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