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St.-Elisabeth-Gemeinde für Deutschen Engagementpreis nominiert

Preisverdächtig: Alle Jahre wieder eine Jugendtour nach Ameland

Hameln. Tue Gutes und sprich auch mal darüber. Oder mache es wie die Hamelnerin Bettina Schultze. Die SPD-Ratsfrau ist einer Eingebung gefolgt und hat nach Absprache mit ihrem Ratskollegen Gerhard Paschwitz (CDU) die katholische St.-Elisabeth-Gemeinde für den Deutschen Engagementpreis 2013 vorgeschlagen – für die Jugendfreizeit auf der niederländischen Insel Ameland.

veröffentlicht am 21.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 18:41 Uhr

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Autor:

Birgit Sterner
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Punkten könnten die Hamelner nicht nur mit der 40-jährigen Kontinuität, sondern vor allem mit dem durchdachten pädagogischen und spirituellen Konzept sowie die gut organisierte Umsetzung. Viele von den bisher 50 Gruppenleitern für die jedes Jahr rund 100 Mitreisenden im Alter von 10 bis 21 Jahren sind aus dem heranwachsenden Teilnehmerkreis rekrutiert worden, erzählen die heutigen Organisatoren Svenja Beißner, Benedikt Jungnitz und Mattias Risau-Klöpper.

Für den Nominierungsvorschlag mussten exakt 500 aussagekräftige Worte gefunden werden. Ein erster Erfolg stellte sich kurze Zeit später ein: „Herzlichen Glückwunsch, Sie sind nominiert!“, schreibt das Projektbüro aus Berlin. Es folgten sechs Seiten Fragebogen mit Detailangaben – diese Blätter auszufüllen, übernahm Andreas Jungnitz. Der heutige Leiter des Schiller-Gymnasiums hat die Ameland-Freizeit 15 Jahre lang ehrenamtlich geleitet.

Beurteilt wird von der Fachjury des Deutschen Engagementpreis unter anderem, wie ideenreich und wirkungsvoll sich Menschen und Organisationen freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl einsetzen. Kriterien wie Nachhaltigkeit, Vorbildwirkung, Ziele, Transparenz, Förderer und Förderung fließen mit ein. Die Jury bestimmt die Preisträger für herausragendes Engagement in den Kategorien „Politik und Verwaltung“, „Gemeinnütziger dritter Sektor“, „Einzelperson“, „Wirtschaft“ und zu einem variierenden Jahresthema. Die Hamelner Ameland-Freizeit wurde für die Kategorie „Gemeinnütziger Dritter Sektor“ eingereicht. Alle Nominierten nehmen zusätzlich an dem Auswahlverfahren für den Publikumspreis statt. Er ist mit 10 000 Euro dotiert. Die Jury trifft eine Vorauswahl von 15 Finalisten. Im Oktober kann jedermann auf der Internetseite des Engagementpreises mitmachen, den Gewinner aus dieser Vorauswahl zu bestimmen. Träger des Preises ist das Bündnis für Gemeinnützigkeit.

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  • Die Nordseeinsel Ameland ist alljährlich Reiseziel für junge Hamelner.

Sie machen sich für die Auszeichnung der Ameland-Freizeit stark (v. li.): Gerhard Paschwitz, Bettina Schultze, Svenja Beißner, Benedikt Jungnitz, Matthias Risau-Klöpper.git



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