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Landesinnenminister Boris Pistorius diskutiert in Hameln über Gewalt im Fußball

Prävention statt Polizeieinsätze

Hameln. Über Fußball lässt es sich immer reden – sogar in der Schlussphase des Doppelwahlkampfes. Jedenfalls nahm Landesinnenminister Boris Pistorius (SPD) auf dem Podium Platz, als nun über Gewalt im Fußball diskutiert wurde. Eine kompetente Runde fand sich auf Einladung von Radio aktiv und dem Projekt „Fancoaching“ in der Elisabeth-Selbert-Schule am Münsterkirchhof ein: Mit dem Minister auf der Aula-Bühne saßen unter anderem Fifa-Schiedsrichter und Polizeioberrat Michael Weiner, der hannoversche Stadionchef Thorsten Meier und Steffen Knippertz – Hamelner Gründer von Fancoaching. Dennoch: Große und hitzige Fußballduelle sind dem Weserbergland fern, der Zuschauerraum blieb spärlich besetzt.

veröffentlicht am 23.09.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 03.11.2016 um 02:41 Uhr

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So richtig hitzig wurde auch die Debatte nicht. Obwohl schon die grundlegende Einschätzung des Problems leicht unterschiedlich ausfiel. „Das Problem nimmt zu“, stellte etwa Pistorius fest. Katja Kruse von der polizeilichen Zentralen Informationsstelle Sporteinsätze verwies aber auf die „schlimmen Zustände Ende der 80er, Anfang der 90er Jahre“ und stellte im Vergleich eine deutliche Besserung fest.

Weitgehend einig war man sich bei Gegenmaßnahmen. Prävention in Form von Fanprojekten und Maßnahmen wie das „Fancoaching“ müssten weiter gefördert werden. Von „gut angelegtem Geld“ mit hoher „gesellschaftlicher Rendite“ sprach der Sport- und Innenminister. Zweifel meldete Polizeigewerkschafter Knut Hallmann an. „Seit 1985 haben wir Fanprojekte“, entgegnete er, „doch wir sind in einer Gewaltspirale, die nach oben geht.“fh



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