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Reaktionen auf Anschlagsdrohungen / „Keine akute Gefährdungslage“

Polizei wird stärker präsent sein

Hameln-Pyrmont (bha). Wer heute früh mit der S-Bahn nach Hannover oder am späten Nachmittag wieder zurückfährt, wird wahrnehmen können, dass die Bewertung der Sicherheitslage in Deutschland eine neue ist. An allen Bahnhöfen entlang der Strecke der S 5 werde die Polizei ab heute zu den Stoßzeiten stärker präsent sein als sonst, kündigte der Hauptkommissar Wilfried Ludwig gegenüber der Dewezet an.

veröffentlicht am 21.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 15:21 Uhr

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Zwar bestehe im Landkreis Hameln-Pyrmont keine akute Gefährdungslage, sagte Ludwig, doch die erhöhte Terrorgefahr in Deutschland, von der Bundesinnenminister Thomas de Maizière ausgeht, wirkt sich auf die Arbeit der Polizeiinspektion Hameln-Pyrmont/Holzminden aus. Auf Basis der Informationen auf Bundesebene sei ein Konzept erarbeitet worden, wie mit der Situation umzugehen ist. Auf Basis des Veranstaltungskalenders für die Region sei ein Gefährdungskataster erstellt worden, für das weit über 100 Veranstaltungen der nächsten Tage bewertet worden seien – mit besonderem Augenmerk auf jene, zu denen die Menschen strömen: sprich die Weihnachtsmärkte.

Neben größeren Menschenansammlungen gelten Reiseverkehrswege und Einrichtungen mit Symbolwert westlicher Lebenskultur als potenzielle Anschlagsziele. Dazu zählen Einkaufscenter wie auch die Stadtgalerie in Hameln. Dort, auf den Weihnachtsmärkten und an den Bahnhöfen „werden wir sichtbare Polizeipräsenz durchführen“, in Ergänzung zu den privaten Sicherheitsdiensten, die in Hameln am Bahnhof und in der Stadtgalerie im Einsatz sind, sagte Wilfried Ludwig. Auch auf dem Hamelner Weihnachtsmarkt, der am Mittwoch, 24. November beginnt, werde die Polizei verstärkt vertreten sein.

In der vergangenen Woche hatte Innenminister de Maizière von „einer neuen Lage“ hinsichtlich der Terrorgefahr gesprochen. Islamisten planten demnach Ende November Anschläge in der Bundesrepublik.

Bahnhöfe und Reiseverkehrswege gelten als potenzielle Anschlagsziele. Foto: Wal



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