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Polizei glaubt: Mordfall wird in Hilligsfeld gelöst

veröffentlicht am 21.08.2013 um 05:27 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:31 Uhr

Bad Münder/Hameln (ube). Die Polizei glaubt, die entscheidende Spur, die zum Mörder von Uwe H. (54) führt, zwischen Hilligsfeld und Afferde finden zu können – auf dem Gelände des Entsorgungsparks der Kreisabfallwirtschaft. Offenbar liegt die Lösung des Falls in einem Müllcontainer.

Das erfuhr die Dewezet am Dienstag aus gut unterrichteten Kreisen. In Bad Münder seien mehrere Großbehälter, die auf dem Grundstück eines Unternehmens standen, sichergestellt und nach Hilligsfeld transportiert worden, hieß es. Beinahe wäre der als Gewerbemüll deklarierte Abfall aus der Kernstadt von Bad Münder in einem der Müllverbrennungsöfen gelandet. Auf einem mit Flatterband abgesperrten Bereich hinter der großen Entsorgungshalle haben Kriminaltechniker und Mitglieder der Mordkommission Dienstagvormittag damit begonnen, den Inhalt der Container zu untersuchen. Zwischen benutzten Papierwindeln, Speiseplänen aus einem Seniorenheim, Zeitungen und Essensresten werden Gegenstände vermutet, die der Täter kurz nach der Tat entsorgt hat. Am Nachmittag wurde die Suche abgebrochen, sie soll am Donnerstag von speziell ausgebildeten Kriminalisten fortgesetzt werden. Es heißt, zwei prall gefüllte Kunststoff-Container müssten noch genauer unter die Lupe genommen werden.

Am Dienstag wurden im Entsorgungspark 50 Tonnen Hausmüll abgekippt. Er stammt ebenfalls aus Bad Münder. Wie bereits berichtet, soll auch dieser Abfall, der vorübergehend in einer offenen Halle zwischengelagert wird, durchsucht werden. Wann damit begonnen wird, steht noch nicht fest. „Es könnte sein, dass am Donnerstag die Bereitschaftspolizei anrückt“, sagte Jörn Schedlitzki, Pressesprecher der Polizei. Entschieden sei aber noch nichts.

Der Inhalt der Müllcontainer wird untersucht und fotografiert. Foto: ube


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